Lollar 1931 - lebt und arbeitet in Mönchengladbach und auf Ibiza
Sale time 11-09-2026,
about 16:55 h (CET)
(+/- 30 min)
1972
Aluminium, wood, acrylic glass and chrome steel
117x139 cm (irregular); 121.5x141.5X6.7 cm, plexiglas box
On the reverse of the support plate signed by the artist in pencil "mack"
Dieter Honisch, Mack, Skulpturen 1953-1986, Düsseldorf/Vienna 1986, no. H 1145
Private collection Switzerland
In very good condition
For Heinz Mack, the term "Lichtfilter" stands for his pioneering exploration of light refraction and spectral colour effects, which he realised in the 1970s, among other things, in his light reliefs. However, the first works on aluminium foil were created as early as 1958. The group of light reliefs also includes the so-called light wings and light fans. For these, Mack used aluminium grids such as those employed in the aircraft and rocket industries. For many years, hand-formed aluminium foil was among his most important materials. Mack valued not only its ease of manipulation, but also the precise technical character of the material and its ability to impressively reflect surrounding colours. The reliefs, also referred to as light structures, are exemplary works of virtual movement: their dynamism arises only in the viewer's eye through the interplay of light, surface, and perspective. Wieland Schmied wrote in the catalogue for the exhibition Objekte, Aktionen, Projekte at the Städtische Kunsthalle Düsseldorf (1972): "Mack träumt nicht von der heilen Welt, er träumt von einer helleren Welt. Es geht ihm nicht um eine Welt der schönen Lügen, sondern es geht ihm um eine Welt des Lichts und damit der Klarheit und Wahrheit." Our work, too, with its cell-like structured, shiny surface, unfolds this effect in a special way. It reflects the incoming light in a fascinating manner, multiplies its effects, and makes Mack's consistent engagement with material, light, and optical perception impressively tangible.
1972
Aluminium, Holz, Acrylglas und Chromstahl
117x139 cm (unregelmässig); 121,5x141,5x6,7 cm, Plexiglas-Box
Rückseitig auf der Trägerplatte vom Künstler in Bleistift signiert "mack"
Dieter Honisch, Mack, Skulpturen 1953-1986, Düsseldorf/Wien 1986,
Privatsammlung Schweiz
In sehr guter Erhaltung
Bei Heinz Mack steht der Begriff "Lichtfilter" stellvertretend für seine wegweisende Erforschung von Lichtbrechungen und spektralen Farbeffekten, die er in den 1970er-Jahren unter anderem in seinen Lichtreliefs verwirklichte. Die ersten Arbeiten auf Aluminiumfolie entstanden jedoch bereits 1958. Zur Werkgruppe der Lichtreliefs zählen auch die sogenannten Lichtflügel und Lichtfächer. Für diese verwendete Mack Aluminiumgitter, wie sie in der Flugzeug- und Raketenindustrie zum Einsatz kamen. Über viele Jahre hinweg gehörte die von Hand verformte Aluminiumfolie zu seinen wichtigsten Werkstoffen. Dabei schätzte Mack nicht nur deren leichte Bearbeitbarkeit, sondern ebenso den präzisen technischen Charakter des Materials sowie seine Fähigkeit, Umgebungsfarben eindrucksvoll zu reflektieren. Die auch als Lichtstrukturen bezeichneten Reliefs sind exemplarische Werke virtueller Bewegung: Ihre Dynamik entsteht erst im Auge der Betrachtenden durch das Zusammenspiel von Licht, Oberfläche und Perspektive. Wieland Schmied schrieb im Katalog zur Ausstellung Objekte, Aktionen, Projekte der Städtischen Kunsthalle Düsseldorf (1972): "Mack träumt nicht von der heilen Welt, er träumt von einer helleren Welt. Es geht ihm nicht um eine Welt der schönen Lügen, sondern es geht ihm um eine Welt des Lichts und damit der Klarheit und Wahrheit." Auch unser Werk mit seiner zellgewebeartig strukturierten, glänzenden Oberfläche entfaltet diese Wirkung in besonderer Weise. Es reflektiert das einfallende Licht auf faszinierende Weise, vervielfacht dessen Effekte und macht Macks konsequente Auseinandersetzung mit Material, Licht und optischer Wahrnehmung eindrucksvoll erfahrbar.
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