Brittnau 1892-1963 Waldstatt
Farbstift, Zimmermannsstift, Bleistift und farbige Fettkreiden
76x75 cm, Darstellung und Blattgrösse
Rückseitig mit dem Nachlassstempel und der
Nachlass Emma Kunz; in der Ausstellung im Aargauer Kunsthaus angekauft für Privatsammlung Schweiz
Aarau 1973/1974, Aargauer Kunsthaus, Der Fall Emma Kunz,
Auf dünnem Millimeterpapier, das Papier leicht gebräunt. Farbfrisch und tadellos in der Gesamterhaltung, in den Ecken Reissnagellöcher/Atelierspuren
Emma Kunz beschäftigte sich seit ihrer Kindheit mit aussergewöhnlichen Phänomenen und begann ab 18 Jahren mit dem Pendel zu arbeiten. Ab 1938 begann sie mittels Pendel auch grossformatige Arbeiten auf Millimeterpapier zu bringen. Das vorliegende Werk ist eines aus der Gruppe der vollkommen zentralsymmetrisch gehaltenen Blätter. Die Formensprache ist rein geometrisch, über die Verwendung der Farben und Formen ist nichts weiter bekannt. Es liegt aber die Vermutung nahe, dass sie als Mandalas gelesen werden können, also Archetypen der Ganzheit. Berauschende Komposition der wichtigen, lange verkannten Mystikerin und Künstlerin
