1871 New York 1956
1934
Öl auf Leinwand
60,5:50,5 cm
Unten links vom Künstler in Pinsel in Öl signiert und datiert "Feininger / 1934", rückseitig auf der oberen Chassisleiste in Schwarz noch einmal signiert, datiert und betitelt "L. Feininger 1934 Cammin"
Hans Hess, Lyonel Feininger, London 1961,
Fotogutachten von Achim Moeller, New York, datiert vom 21.04.2006, liegt vor. Bestätigung, dass das Werk in das sich in Vorbereitung befindende Werkverzeichnis "Catalogue Raisonné of Paintings, vol. II (1919-1937)“ aufgenommen wird
Karl Nierendorf Gallery, New York
Galerie Ludorff, Düsseldorf, dort 2006 angekauft für
Privatsammlung Schweiz
Willy Rotzler, Konstruktive Konzepte: Eine Geschichte der konstruktiven Kunst vom Kubismus bis heute, Zürich 1977,
Hans Schultz-Vanselow, Lyonel Feininger und Pommern, Kiel 1999,
(Auswahl)
Berlin 1936, Galerie Nierendorf, Lyonel Feininger - Gemälde und Aquarelle,
Hamburg 1936, Kunstverein, Malerei und Plastik in Deutschland 1936,
Wanderausstellung USA 1937, Oakland/San Francisco/Los Angeles, Mills College Art Gallery/Museum of Art/Art Association, 2nd Feininger Exhibition, 35 Paintings, 130 Drawings and Prints by Lyonel Feininger,
Andover 1938, Addison Gallery of American Art, Lyonel Feininger,
New York 1943, Nierendorf Gallery, Feininger Exhibition,
Basel 1967, Galerie Beyeler, Présence de Maîtres,
Tokyo 1990, Marlborough Fine Art, Lyonel Feininger Retrospective,
Schwerin 2011, Staatliches Museum/Gemäldegalerie, Sommergäste, Von Arp bis Werefkin - Die klassische Moderne in Mecklenburg und Pommern,
Ascona 2012, Museo Comunale d'Arte Moderna, Sommergäste, Von Arp bis Werefkin
In tadelloser Erhaltung, auf dem originalen Chassis, in der originalen Nagelung
Feininger verbrachte von 1924 bis 1935 die Sommermonate mit seiner Familie meistens in Deep an der pommerschen Ostseeküste. In Deep und Umgebung entstanden zahlreiche wichtige Arbeiten. Ca. 1 Stunde davon entfernt liegt Cammin (heute Kamień Pomorski in Polen). Um das schöne Städtchen finden sich steil aufragende Sandsteinformationen und helle Sandstrände. Die Komposition erinnert fast ein wenig an das 1818 entstandene, epochale Gemälde von Caspar David Friedrich "Kreidefelsen auf Rügen" (Museum Oskar Reinhart, Winterthur), nur eben mit Häusern und in der bekannten, abstrahierten Form von Feininger
