La Chaux-de-Fonds 1899 - 1934 Genf
1932
Öl auf Leinwand
70:43 cm
Unten rechts vom Künstler in Pinsel in Öl voll signiert und datiert "F Barraud 1932". Verso auf der Leinwand betitelt und signiert "La Langoureuse / Barraud François". Dazwischen unleserlich wohl datiert "Août 1932 etc."
Werkverzeichnis:
M. Genetti, François Barraud, pag. VI,
Provenienz:
Galerie Moos, Genf, rückseitig mit Etikette und Lagernummer 301[6?]
Slg. Arthur Stoll, Arlesheim/Corseaux, angekauft 1938
Kornfeld und Klipstein, Bern, November 1972, Auktion 146, Kunstwerke aus der Sammlung Arthur Stoll,
Werner Coninx Stiftung, Zürich
Von dort erworben, seither Privatsammlung Zürich
Literatur:
Sammlung Arthur Stoll, hrsg. vom Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft, Zürich 1961,
Ausstellungen:
Genève 1935, Galerie Moos, Gedächtnisausstellung François Barraud,
Genève 1954, Musée de l'Athénée, François Barraud, Exposition commémorative,
Zürich 1975, Helmhaus, Figurative Schweizer Kunst des 20. Jahrhunderts
Winterthur und La Chaux-de-Fonds 2005, Kunstmuseum und Musée des Beaux-Arts, François Barraud und seine Brüder,
Farbfrisch und in tadelloser Erhaltung. Auf dem originalen Chassis
François Barraud gilt als Hauptvertreter der "Neuen Sachlichkeit" in der Schweiz. Seine Bilder sind schonungslose Studien seiner engeren Umgebung. Seine Frau Marie ist oft Modell, so auch im vorliegenden Werk "La Langoureuse - Die Verführerin". Auf dem Bild kommen Versatzstücke vor, die sich auch in anderen Werken des Künstler finden: Der markante Globus oder die marmorierten Bücher. Selten grossformatige Malerei; das Bild gilt als eines der Hauptwerke des Künstlers
