Bern 1853 - 1918 Genf
Um 1885
Öl auf Leinwand
45,7x37,7 cm
Unten an der umgelegten Leinwand Vermerk wohl von Loosli, "G.Kat. Nr. 2943"
Oskar Bätschmann/Monika Brunner/Bernadette Walter, Ferdinand Hodler, Catalogue raisonné der Gemälde, Band 2, Die Bildnisse,
Geschenk an Agnes Huber-Jakobi, durch Erbschaft an
Privatsammlung Schweiz
Als Dauerleihgabe bis 2018 im Kunstmuseum Thun und dort in zahlreichen Ausstellungen gezeigt, so zum Beispiel:
Thun und Glarus 2001, Kunstmuseum und Kunsthaus, Liaisons-Collections
Thun 2008, Kunstmuseum, Koexistenzen
Auf dünner Leinwand, auf dem alten Chassis, in der alten Nagelung. Mit Atelierspuren. Farbfrisch und in tadelloser Erhaltung
Ferdinand Hodler schenkte das Gemälde Agnes Jakobi (1867-1943). Eine handschriftliche Neujahrskarte für 1887, datiert mit Brief vom 30.12.1886, an "Fräulein Jakoby" liegt bei. Hodler klebte darauf eine Porträtfotografie, was darauf schliessen lässt, er habe um sie geworben. Loosli vermerkte in seinem Nachtragsinventar, Hodler habe Agnes Jakobi 1885 gemalt (Nr. 2943, Frl. Agnes Jakoby [später Frau Huber, unvollendet], 1885). Das Gemälde lässt sich gut in eine Reihe ähnlich ausgearbeiteter Gemälde einordnen. Jakobi ging nicht auf Hodlers Werben ein und heiratete den Gymnasiallehrer Huber. Das Gemälde ist ein wichtiges Dokument in Hodlers Biographie
Konvolut
Dabei: Handschriftliche Neujahrskarte von Hodler. 2 Fotografien Agnes Jakobi darstellend
