Bern 1885 - 1933 Zürich
1915
Ölfarben und Pinsel in Tusche, über leichter Vorzeichnung in Bleistift
31,5:25,9 cm, Darstellung und Blattgrösse
Rückseitig mit dem Nachlassstempel und der
Slg. Paul Meyer, Laupen, aus dem Nachlass Otto Meyer-Amden
Carlo Huber, Otto Meyer-Amden, Wabern, 1968, pag. 66 ff und
Auf festem Velin, auf Karton aufgezogen. Die Farben frisch, die Tusche tiefschwarz. Tadellos in der Erhaltung
Eine wichtige und gut dokumentierte Arbeit aus der Werkphase der sogenannten "religiös symbolischen Sinnbilder". Carlo Huber hat aufgezeigt, wie Meyer-Amden in dieser Arbeit religiöse und form- bzw. farbtheoretische Problemstellungen miteinander verbindet: "Das Bild dürfte so zu interpretieren sein, dass der blaue Kreis, das rote Viereck und die gelbe Spitzform die Bausteine sind, die dem Maler vom Himmel als Gabe der Engel zufallen; aus ihnen baut der Künstler einen Tempel zur Verehrung des Göttlichen." (Huber 1968, pag. 68)
