1871 New York 1956
1910
Tuschfederzeichnung
32,2:24 cm, Blattgrösse
Unterhalb der Darstellung in der Mitte vom Künstler in Feder in Tusche betitelt "Trille du Diable" , rechts signiert "Feininger", im Blattrand datiert "Mon Jan 17 10". Unten links mit Monogramm "L.F.", auf dem Notenblatt bezeichnet "TRILLE DU DIABLE"
Sammlung Theodore Lux Feininger
Privatsammlung USA
Auf cremefarbenem Bütten, das Papier leicht gebräunt und mit Lichtrand
Die Sonate in g-Moll von Giuseppe Tartini, auch genannt "Trilles du Diable", gilt als eines der schwersten Stücke in der Geigenliteratur. Feininger lässt das Stück in seiner wunderbar ausgearbeiteten Zeichnung von einem Kontrabassisten in barockem Gewand spielen, schwärmerisch bewundert von zwei eleganten Damen aus der Belle Époque. Feininger, Sohn einer Pianistin und eines Geigers, beschäftigte sich intensiv mit Musik, ab 1921 entstanden auch eigene Kompositionen. Die Zeichnung ist wohl in Berlin-Zehlendorf entstanden und ein sehr schönes Beispiel seiner verspielten Figurensprache bis Anfang der 1910er Jahre
