Rolle 1863 - 1948 Lausanne
1924
Tempera auf Malkarton
76:93,5 cm
In der Mitte links vom Künstler in Pinsel in Tempera signiert, bezeichnet und datiert "Eˢͭ. BIELER/LES HAUDERES/1924"
Ethel Mathier wird das Gemälde in das sich in Vorbereitung befindende Werkverzeichnis von Ernest Biéler aufnehmen
Direkt beim Künstler angekauft
Privatsammlung Schweiz, durch Erbschaft an die heutigen Besitzer
In tadelloser Gesamterhaltung
1923 entdeckte Biéler für sich das Dörfchen "Les Haudères" bei Evolène und war von farbenfrohen Trachten und den noch gelebten Bräuchen fasziniert. Auch 1924 reiste er wieder ins Eringertal (Val d'Hérens); dort entstand das angebotene Werk "La Groucha", was im lokalen Dialekt "Grossmutter" bedeutet. Das in Temperamalerei umgesetzte Gemälde fällt in eine Schaffensphase, in welcher die Temperamalerei, wegen ausgiebiger "Freskostudien" in Italien, im Œuvre des Künstlers an Wichtigkeit gewinnt. Die Grossmutter ist in angeregtem Gespräch mit ihren beiden Enkeltöchtern, das Walliser Dorf mit den typisch verschachtelten Häusern ist durch das rechte Fenster zu sehen. Wunderbare Momentaufnahme aus dem Leben des Walliser Bergdorfes, ein reizvoll detailreich ausgestaltetes Gemälde
