Leiden 1606 - 1669 Amsterdam
1651
Radierung und kalte Nadel
20,8:16,3 cm, Plattenkante - 21:16,5 cm, Blattgrö
Werkverzeichnisse:
The New Hollstein (Hinterding/Rutgers) 264/III (v. X)
White/Boon 272/III (v. VI)
Provenienz:
Galerie Kornfeld, Bern, Auktion Kupferstiche, Radierungen und Holzschnitte alter Meister, 6. November 1958,
Sehr schöner Frühdruck des III. Zustandes, mit leicht angedeutetem Bogen in den oberen Ecken, aber vor allen weiteren Arbeiten. Auf Büttenpapier, ohne Wasserzeichen, in guter Erhaltung, mit schmalem Papierrändchen um die voll sichtbare Plattenkante. Im oberen und rechten Rand alte Ergänzungen im Papier
Ab um 1650 war der aus Deutschland gebürtige Clement de Jonghe in Amsterdam, wo er als Händler und Verleger von Graphik, Landkarten und Büchern tätig war. Sein Geschäft hatte er erst an der Nieuwe Waag am Nieuwemarkt, dann ab 1658 in der Kalverstraat inmitten des Zentrums. Rembrandt muss früh mit ihm in Kontakt getreten sein, das Portrait stammt von 1651, nur kurze Zeit nach der Aufnahme der Tätigkeit de Jonghes in Amsterdam. Zahlreiche Platten Rembrandts blieben in seinem Besitz und gingen 1677 nach seinem Tode in den Besitz seines Sohnes über, der das Geschäft weiter betrieb. Im Inventar von 1679 figurieren 74 Kupferplatten Rembrandts. Die Platte des vorliegenden Blattes fehlt, sie war wohl als Auftragsarbeit privater Besitz, kam später aber ebenfalls in die Basan-Gruppe und ist heute im Museum in Amsterdam
