Aschaffenburg 1880 - 1938 Davos
1919
Lithograph on yellow wove paper
13.5x12 cm, image; 23.4x19.8 cm, sheet size
Lower right signed by the artist in pencil "Ihr erg. E L Kirchner."
Gercken 962/II, the copy mentioned there
Collection Oscar Miller-Sieber, Biberist, by inheritance to Private collection Switzerland
In the lower margin inscribed in pencil by the artist: "Das Papier druckt herrlich, wie Sie / an dieser kleinen Skizze sehen. / Das Gelb wird wohl mit der Zeit weggehen? / Schade, dass kein solches Druckpapier hergestellt wird. / Ihr erg. E L Kirchner." Irregular paper, with slight creases, especially at the upper and lower sheet edges. Lower sheet edge with a small, supported tear. In very good condition
Only two copies of this print are known. Kirchner's concerns, noted in the lower margin, that the yellow of the paper might fade over time, have not been confirmed; it has been very well preserved. He probably received the paper from the paper manufacturer Oscar Miller. The person depicted is presumably Barbara Müller, who managed Kirchner's household in 1918/19. Kirchner wrote in a letter to Helene Spengler dated 8 January 1919: "Jetzt sticke ich mit Fräulein Müller, wie vorigen Winter mit meinem Pfleger, es geht aber doch besser mit etwas ewig Weiblichem. [...]" (Delfs 667).
1919
Lithographie auf gelbem Velin
13,5x12 cm, Darstellung; 23,4x19,8 cm, Blattgrösse
Unten rechts vom Künstler in Bleistift signiert "Ihr erg. E L Kirchner."
Gercken 962/II, dort erwähntes Exemplar
Slg. Oscar Miller-Sieber, Biberist, durch Erbschaft an Privatsammlung Schweiz
Im Unterrand vom Künstler in Bleistift mit folgender Inschrift: "Das Papier druckt herrlich, wie Sie / an dieser kleinen Skizze sehen. / Das Gelb wird wohl mit der Zeit weggehen? / Schade, dass kein solches Druckpapier hergestellt wird. / Ihr erg. E L Kirchner." Unregelmässiges Papier, mit leichten Knicken, besonders am oberen und unteren Blattrand. Unten am Blattrand mit kleinem, hinterlegtem Einriss. In sehr guter Erhaltung
Von dieser Druckgraphik sind nur gerade zwei Exemplare bekannt. Kirchners im Unterrand festgehaltene Bedenken, das Gelb des Papieres könnte mit der Zeit verbleichen, hat sich nicht bewahrheitet; es hat sich sehr gut erhalten. Das Papier erhielt er wohl vom Papierfabrikanten Oscar Miller. Vermutlich handelt es sich bei der Dargestellten um Barbara Müller, die 1918/19 Kirchners Haushalt besorgte. Kirchner schrieb im Brief an Helene Spengler vom 8. Januar 1919: "Jetzt sticke ich mit Fräulein Müller, wie vorigen Winter mit meinem Pfleger, es geht aber doch besser mit etwas ewig Weiblichem. [...]" (Delfs 667).
| Suisse | CHF | 130 |
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| USA | CHF | 250 |
| Outre-mer | CHF | 255 |
