Münchenbuchsee bei Bern 1879 - 1940 Muralto
4 December 1924. Work number 1924.109
Pencil drawing on letter paper laid down on cardboard
31.3x22.7 cm, drawing, end line and script; 41.5x31.2 cm, backing cardboard
Upper right signed by the artist in ink "Klee", with end lines at the top and bottom of the backing cardboard, below the lower end line in ink with the work number "1924.109" And titled "ruhende Frau". On the drawing sheet lower right dated in pencil "24 4/12"
Paul Klee Stiftung, Catalogue raisonné, Werke 1923-1926, Bern 2000, vol. 4, no. 3477
Werner Allenbach, Bern (until 1961)
Berggruen & Cie, Paris (1961)
James Wise, Geneva/New York/Nice (1961)
Berggruen & Cie, Paris (1961-1964)
Peridot Gallery, New York (from 1964)
Galerie Claude Bernard, Paris
Auction Parket-Bernet Galleries, New York, 6 May 1970, lot 57
Auction Hauswedell & Nolte, Hamburg, 3 June 1977, lot 776
Graphisches Kabinett Kunsthandel Wolfgang Werner, Bremen, verso with label
Serge Sabarsky, Inc. New York
Allan Frumkin Gallery, Chicago/New York, verso with label
Meredith Palmer Gallery, New York, verso with label
Auction Galerie Kornfeld, Bern, 23 June 1995, lot 84, where acquired by
Private collection, Bern
Will Grohmann, Paul Klee, Handzeichnungen 1921-1930, Potsdam/Berlin 1934, no. 64
Tokyo 1978, Fuji Television Gallery, Paul Klee, cat. no. 11
Sheet slightly browned, backing cardboard with slight handling marks and minimal light marks, slightly creased at the edges, old mounting remnants on the reverse. In very good condition
With the greatest probability, Lily Klee, the artist's wife, is depicted here. In 1924, Paul Klee worked as a teacher at the Bauhaus in Weimar. Will Grohmann commented on Klee's artistic development during this period as follows: "Zwischen Peripherie und innerstem, sinnbildlichem Kreis stehen in Weimar auch noch bestimmte Erfindungen seiner graphisch-technischen Phantasie. Wie in der Musik kann sich auch aus den sogenannten Verzierungen eine Erweiterung des bildnerischen Kanons ergeben, der sich am Ende zum Entwurf oder Schema intensiviert. Denn solche Erfindungen sind bei Klee nicht bloss Einfälle, er ahnt ihre Wirksamkeit, spürt, zu welchen Bedeutsamkeiten sie aufsteigen können." Our exceptional drawing beautifully visualizes Grohmann's quoted statement.
4. Dezember 1924. Werknummer 1924.109
Bleistiftzeichnung auf Briefpapier auf Karton aufgezogen
31,3x22,7 cm, Zeichnung, Abschlussstrich und Schrift; 41,5x31,2 cm, Unterlagekarton
Oben rechts vom Künstler in Tusche signiert "Klee", auf dem Unterlagekarton oben und unten mit Abschlussstrich, unterhalb des unteren Abschlussstrichs in Tusche mit der Werknummer "1924.109" und betitelt "ruhende Frau". Auf dem Zeichnungsblatt unten rechts in Bleistift datiert "24 4/12"
Paul Klee Stiftung, Catalogue raisonné, Werke 1923-1926, Bern 2000, Band 4,
Werner Allenbach, Bern (bis 1961)
Berggruen & Cie, Paris (1961)
James Wise, Genf/New York/Nizza (1961)
Berggruen & Cie, Paris (1961-1964)
Peridot Gallery, New York (ab 1964)
Galerie Claude Bernard, Paris
Auktion Parket-Bernet Galleries, New York, 6. Mai 1970, Los 57
Auktion Hauswedell & Nolte, Hamburg, 3. Juni 1977, Los 776
Graphisches Kabinett Kunsthandel Wolfgang Werner, Bremen, rückseitig mit Etikett
Serge Sabarsky, Inc. New York
Allan Frumkin Gallery, Chicago/New York, rückseitig mit Etikett
Meredith Palmer Gallery, New York, rückseitig mit Etikett
Auktion Galerie Kornfeld, Bern, 23. Juni 1995, Los 84, dort erworben von
Privatsammlung, Bern
Will Grohmann, Paul Klee, Handzeichnungen 1921-1930, Potsdam/Berlin 1934,
Tokyo 1978, Fuji Television Gallery, Paul Klee,
Blatt etwas gebräunt, Unterlagekarton mit leichten Griffspuren und minimem Lichtrand, an den Rändern etwas knittrig, rückseitig alte Montierungsreste. In sehr guter Erhaltung
Mit grösster Wahrscheinlichkeit ist hier Lily Klee, die Frau des Künstlers, dargestellt. Paul Klee war im Jahr 1924 als Lehrer am Bauhaus in Weimar tätig. Über Klees künstlerische Entwicklung während dieser Zeit äusserte sich Will Grohmann wie folgt: "Zwischen Peripherie und innerstem, sinnbildlichem Kreis stehen in Weimar auch noch bestimmte Erfindungen seiner graphisch-technischen Phantasie. Wie in der Musik kann sich auch aus den sogenannten Verzierungen eine Erweiterung des bildnerischen Kanons ergeben, der sich am Ende zum Entwurf oder Schema intensiviert. Denn solche Erfindungen sind bei Klee nicht bloss Einfälle, er ahnt ihre Wirksamkeit, spürt, zu welchen Bedeutsamkeiten sie aufsteigen können." Unsere ausserordentliche Zeichnung visualisiert die zitierte Aussage von Grohmann aufs Schönste.
| Suisse | CHF | 150 |
| Europe | CHF | 250 |
| USA | CHF | 320 |
| Outre-mer | CHF | 325 |
