1966
Braune Tusche auf Velin
69,7x70,2 cm
Unten rechts vom Künstler in Bleistift signiert "Chillida"
Die vorliegende Zeichnung ist im Archiv Chillida, Hernani, unter der Nummer CH66DT16 registriert
Slg. Aimé Maeght, Paris
Slg. Eberhard W. Kornfeld, Bern, rückseitig mit dem Sammlerstempel, Lugt 913b
Darmstadt 1967, Mathildenhöhe, 2. Internationale der Zeichnung,
Bern 1989, Kunstmuseum Bern, Von Goya bis Tinguely, Aquarelle und Zeichnungen aus einer Privatsammlung [Slg. Eberhard W. Kornfeld],
Linke obere Ecke leicht geknickt. Blatt minimal fleckig. In sehr guter Erhaltung
Das vorliegende Werk zeigt eine charakteristische Tuschezeichnung des bedeutenden baskischen Bildhauers Eduardo Chillida aus seiner mittleren Schaffensperiode. Die Komposition besteht aus kraftvollen braunen Pinselstrichen, die sich zu einer komplexen räumlichen Struktur verdichten. Die Formen scheinen sich organisch aus dem Bildgrund zu entwickeln und erinnern an verschlungene Metallbänder oder skulpturale Fragmente.
Diese Arbeit entstand in einer Phase, in der Chillida seine skulpturalen Konzepte zunehmend auch in zweidimensionalen Medien erforschte. Die Zeichnung zeigt deutliche Parallelen zu seinen zeitgleich entstehenden Eisenskulpturen und reflektiert seine Auseinandersetzung mit Raum, Volumen und Leere. Stilistisch verbindet das Werk Elemente der informellen Kunst mit konstruktivistischen Ansätzen.
| Schweiz | CHF | 200 |
| Europa | CHF | 300 |
| USA | CHF | 390 |
| Übersee | CHF | 430 |
