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    Egon Schiele  : Bildnis Tänzerin Moa , 1911
    Egon Schiele  : Bildnis Tänzerin Moa , 1911
    Egon Schiele : 62 Bildnis Tänzerin Moa
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    Egon Schiele : 62 Bildnis Tänzerin Moa
    Egon Schiele : 62 Bildnis Tänzerin Moa
    Egon Schiele : 62 Bildnis Tänzerin Moa

    Egon Schiele

    Tulln 1890 - 1918 Wien

    62   

    Bildnis Tänzerin Moa

    Zuschlag CHF 240'000
    Angaben ohne Gewähr
    Versandkosten

    1911

    Bleistiftzeichnung auf gelblichem Simili-Japan

    48,2x32 cm

    Rechts in der Mitte im Rechteck vom Künstler signiert und datiert "Egon / Schiele / 1911."

    Werkverzeichnis

    Jane Kallir, Egon Schiele, The Complete Works, New York 1990, Nr. 901

    Provenienz

    Slg. Arthur Roessler, Wien

    Slg. Erich Lederer, Genf, dort nach 1956 erworben von

    Slg. Eberhard W. Kornfeld, Bern, rückseitig mit dem Sammlerstempel, Lugt 913b

    Ausstellungen

    Bern 1989, Kunstmuseum, Von Goya bis Tinguely, Aquarelle und Zeichnungen aus einer Privatsammlung [Slg. Eberhard W. Kornfeld], Kat. Nr. 131

    Genf 1999-2000, Musée d’art et d’histoire, Steinlen et l'Epoque 1900, S. 183

    Barcelona 2000, Museu Picasso, Steinlen y l’época de 1900, S. 214

    Zustand

    An den Blatträndern leichte Knicke. Das Blatt weist eine regelmässige Maserung auf, die mit der Papierqualität und dessen Alterung zusammenhängt. Kleine Reissnagellöchlein in den oberen Ecken, sowie rückseitige Reste alter Montierungen. Sehr schöne Erhaltung

    Erläuterungen

    Über die Tänzerin Moa Mandu ist heute nur wenig bekannt. Tatsache ist aber, dass Egon Schiele sie wiederholt porträtierte. Die beiden lernten sich angeblich über Schieles Künstlerfreund Erwin Osen kennen. Mit ihrem extravaganten Ausdruck war Moa auch bei anderen Künstlern ein beliebtes Modell. Das vorliegende Blatt zeigt, dass sich Egon Schiele bereits 1911 den Fragen der körperlichen Darstellung widmete und sich nach und nach von seinem Vorbild Gustav Klimt löste.

    Wie so oft bilden die Hände ein zentrales Motiv in der Bildkomposition. Für den Künstler sind sie neben der Mimik das wichtigste Ausdrucksmittel, das auch bei seinen Selbstporträts häufig zu sehen ist.


     
     
     
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    Egon Schiele  : Bildnis Tänzerin Moa , 1911
    Egon Schiele  : Bildnis Tänzerin Moa , 1911



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