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    Alexej von Jawlensky  : Variation: Winter , 1915
    Alexej von Jawlensky  : Variation: Winter , 1915
    Alexej von Jawlensky : 161 Variation: Winter
    Alexej von Jawlensky : 161 Variation: Winter
    Alexej von Jawlensky : 161 Variation: Winter

    Alexej von Jawlensky

    Kuslowo 1864 - 1941 Wiesbaden

    161   

    Variation: Winter

    Schätzpreis CHF 120'000
    Zuschlag CHF 100'000
    Angaben ohne Gewähr
    13.09.2024
    Versandkosten

    1915

    Öl auf Leinwandpapier, auf Karton aufgelegt

    36x27,1 cm

    Unten links monogrammiert "A.I.". Rückseitig bezeichnet "Kleine Variation Nr. 68 A Jawlensky / Winter" 1915 / 36x27,1 Öl a. Malpapier ul.m."

    Werkverzeichnis

    Maria Jawlensky/Lucia Pieroni-Jawlensky/Angelica Jawlensky, Alexej von Jawlensky, Catalogue Raisonné of the Oil Paintings, Bd. 2, 1914-1933, London 1992, Nr. 687

    Provenienz

    Nachlass des Künstlers, durch Erbschaft an

    Privatsammlung Schweiz

    Literatur

    Clemens Weiler, Alexej Jawlensky, Köln 1959, Kat. Nr. 603. Abb. S. 66

    Ausstellungen

    München 1964, Städtische Galerie im Lenbachhaus, Alexej Jawlensky, Kat. Nr. 84

    Lausanne 2013, Fondation de l'Hermitage, Fenêtres, De la Renaissance à nos jours, Dürer, Monet, Magritte, Kat. Nr. 106

    Zustand

    Reissnagellöcher in den oberen Ecken. Minimale Abreibungen auf der Bildoberfläche und an den Rändern. Schön in der Erhaltung

    Erläuterungen

    Die "Variationen über ein landschaftliches Thema" bilden eine spannende Werkgruppe im Œuvre von Jawlensky. Die meisten entstanden im "Exil" in Saint-Prex am Genfersee, wohin der Künstler nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 mit Marianne von Werefkin geflüchtet war. Die ikonischen Variationen entstanden direkt am Fenster des Wohn- und Arbeitshauses – immer mit dem gleichen Blick von derselben Stelle auf den Weg, der zwischen den Bäumen hindurch zum See führte. Stets leicht variiert, spürt man die Jahreszeiten oder wechselnden Wetter- und Lichtverhältnisse, auch gespiegelt im persönlichen Empfinden des Künstlers. Betrachtet man die ganze Reihe, die über mehrere Jahre entstanden ist, könnte man sogar von den Anfängen konzeptioneller Kunst sprechen. Im Schaffen am gleichen Motiv findet Jawlensky zu einer radikalen Veränderung seiner Formensprache und einem eigenen Zugang zur Abstraktion. Er setzt die 1914 begonnene Werkgruppe auch in Ascona fort, bis 1921 finden sich die Variationen im Œuvre; Jawlensky hat also die Aussicht aus dem Zimmerfenster in Saint-Prex "mitgenommen" und frei bearbeitet.

    Das hier angebotene Gemälde ist eines der schönen "Wintergemälde" in eher zurückhaltenden Farben. Der Künstler hat es bis zu seinem Tod behalten, durch Erbschaft blieb es bis heute in Familienbesitz.


     
     
     
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    Alexej von Jawlensky  : Variation: Winter , 1915
    Alexej von Jawlensky  : Variation: Winter , 1915

    KORNFELD
    Kennerschaft und Tradition seit 1864
    GALERIE KORNFELD AUKTIONEN AG • Laupenstrasse 41, Postfach, 3008 Bern / SchweizTel +41 31 552 55 55 • galerie@kornfeld.ch
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