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    Paul Gauguin : L'Angelus en Bretagne, 1894
    Paul Gauguin : L'Angelus en Bretagne, 1894
    Paul Gauguin : 52 L'Angelus en Bretagne
    Paul Gauguin : 52 L'Angelus en Bretagne
    Paul Gauguin : 52 L'Angelus en Bretagne
    Paul Gauguin : 52 L'Angelus en Bretagne

    Paul Gauguin

    Paris 1848 - 1903 Hiva-Hoa (Marquesas)

    52   

    L'Angelus en Bretagne

    Schätzpreis CHF 900'000

    Anfrage für Nachverkauf

    Ausrufzeit 17.09.2021,
    circa 15.20 Uhr (+/- 30 Min.)

    Monotypie in Farben auf Velin, vom Künstler auf Unterlage aufgeklebt

    1894

    27,5x30 cm, Zeichnung, Ränder leicht unterschiedlich – 37,5x38 cm, Unterlagekarton

    Signatur

    Unten rechts in der Darstellung in Pinsel in Schwarz monogrammiert "PGO", rechts unten auf der Unterlage im Rahmen der Dedikation in Pinsel in Schwarz signiert und datiert "P Gauguin 1894"

    Werkverzeichnis

    Richard S. Field, Paul Gauguin, Monotypes, Philadelphia 1973, Nr. 25, reprod.

    Provenienz

    Geschenk von Paul Gauguin an Roderick O’Conor 1894
    Auktion Hôtel Drouot, Paris, 6. und 7.2.1956, Kat. Nr. 17
    Slg. Marvin Small, New York
    Slg. Ira Gale, London
    Privatsammlung Schweiz

    Ausstellungen

    Philadelphia 1973, Philadelphia Museum of Art, Paul Gauguin, Monotypes, Kat. Nr. 25, reprod. – Zusätzlich ganzseitig reprod. in Farben auf pag. 14, als eine der wichtigsten farbigen Monotypien des ganzen Werkes
    Chicago 1988, The Art Institute, The Art of Paul Gauguin, Kat. Nr. 191
    Paris 1989, Galerie national du Grand Palais, Paul Gauguin, Kat. Nr. 191

    Zustand

    Farbfrisch und sauber, gut in der Erhaltung, vom Künstler auf bräunlichem Karton aufgelegt und auf der Unterlage in Pinsel in Schwarz dediziert, signiert und datiert "for my friend O Conor / one man of Samoa. / P Gauguin 1894". Unterlage mit leichtem Lichtrand im Passepartout-Ausschnitt

    Erläuterungen

    Zwischen seinen beiden Aufenthalten in der Südsee hielt sich Gauguin 1893/94 in Paris auf und schuf während dieser Zeit u.a. die 10 Holzschnitte, welche als Illustrationen für seine geplante Publikation «Noa Noa» gedacht waren. Im Mai 1894 reiste er in die Bretagne nach Pont-Aven und traf dort u.a. den Engländer Robert Bevan und den irischen Maler Roderick O’Conor, dem er das vorliegende Werk dediziert hat "for my friend O'Conor". Roderick O’Conor (1860-1940) hielt sich von 1883 an in Pont-Aven auf. Finanziell unabhängig kaufte er Bilder von Gauguin, Cézanne, Bonnard, Manet, Renoir, Séguin und Toulouse-Lautrec. - Weitere Monotypien, aber nicht von der gleichen Wichtigkeit, gingen an Edgar Degas, Aristide Maillol, Alexis Rouart und Francisco Durrio. Für das vorliegende Werk hat Gauguin die mittlere Figur der 3 betenden Bretoninnen dem Ölbild «Bretonne en prière» entnommen, welches 1894 in Pont-Aven oder Paris entstanden ist (Wildenstein 1964, Nr. 518). Die Monotypien, vor allem farbige, sind im Handel von grösster Seltenheit, da es sich dabei um eine besondere Drucktechnik handelt, bei der nur ein einziges Exemplar gedruckt werden kann. Field konnte im gesamten Œuvre Gauguins, zwischen 1894 und 1902 entstanden, nur gerade 139 Monotypien nachweisen


    KORNFELD
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