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Sankt Petersburg 1878 - 1967 Hamburg
1899/1921
Aquarell, mit leichten Akzenten in Kohle
57,2x76,9 cm, Blattgrösse
Unten rechts von der Künstlerin signiert "ELENA LUKSCH-MAKOWSKY", links davon bezeichnet und datiert "KURSK 1899 / HAMBURG 1921"
Aus dem Nachlass der Künstlerin, durch Erbschaft aus Familienbesitz an Privatsammlung Schweiz
Athina Chadzis, Die Malerin und Bildhauerin Elena Luksch-Makowsky (1878-1967). Biographie und Werkbeschreibung, Dissertation Universität Hamburg 2000, pag. 52-53, 249 und vgl.
Auf Velin, mit einzelnen, hinterlegten Einrissen im äussersten Blattrand, der obere Rand unregelmässig geschnitten
Nachdem die Künstlerin 1898 ein Stipendium in München und Deutenhofen angetreten hatte, kehrte sie im Frühjahr 1899 nach St. Petersburg zurück, richtete sich dort ein kleines Atelier ein und verbrachte die Sommermonate in Kursk. Ein traditioneller Pilgerkreuzzug in Kursk, bei dem die Ikone der Muttergottes bis zu 40 km übers Land getragen wurde, begleitet von der gesamten Kursker Bevölkerung, beeindruckte die junge Malerin dermassen, dass sie noch vor Ort Skizzen anfertigte. Chadzis geht in ihrer Dissertation davon aus, dass die Künstlerin das Gesehene erst viel später, nämlich 1921 in Hamburg, wo sie seit 1907 lebte, künstlerisch verarbeitet hat - die Doppeldatierung und ihr Doppelname weisen auch darauf hin
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