• Kunstschaffende / Los-Nr.
  • Textsuche
  • Suche nach Gebieten
  • Suche nach Epochen

  • Online Only, Kunst des 19.-21. Jahrhunderts

    Hinweis: Das Bild kann aus rechtlichen Gründen nicht angezeigt werden. Weitere Informationen finden Sie im PDF des Katalogs: Link zum PDF

    Marino Marini

    Pistoia 1910 - 1980 Viareggio

    118   

    Piccolo cavaliere

    Schätzpreis CHF 250'000 *
    18.09.2020

    1948

    Bronze

    50x28x20 cm

    Auf der Kruppe mit dem Künstlermonogramm "M.M" sowie auf der Basis noch einmal mit dem Künstlermonogramm "M.M" und dem Giesserstempel "Fonderia d'Arte / MAF / Milano"

    Werkverzeichnisse

    Abraham M. Hammacher, Marino Marini, Sculpture, Painting, Drawing, London 1970, Nr. 125

    Echtheitsbestätigung der Fondazione Marino Marini, datiert vom 21. Dezember 2017, liegt vor. Die Bronze ist unter der Nummer 346 im Archiv eingetragen

    Provenienz

    Hanover Gallery, London

    Louise le Brocquy, London

    Privatsammlung England

    Internationale Privatsammlung

    Zustand

    Schöner Guss, mit strukturierter Patina. In tadelloser Erhaltung

    Erläuterungen

    Marinis frühe plastische Arbeiten können als neoklassisch bezeichnet werden, man spürt sein Interesse an der Antike und der Renaissance, die in ganz Italien präsent waren und sind. Ein klassisch antiker und später immer wieder aufgenommener Typus ist das “Reiterstandbild”, das den Herrscher in Siegerpose auf seinem Pferd zeigt. Ab Mitte der 1930er Jahre lässt sich dieses Motiv im Œuvre des Künstlers nachweisen. Von 1943 bis 1947 begibt er sich mit seiner Frau Marina ins Exil in die Schweiz. Dort trifft er sich unter anderem mit Alberto Giacometti, Fritz Wotruba, Otto Bänninger, Hermann Haller oder Germaine Richier; die Begegnungen mit diesen Kunstschaffenden beeinflussen seinen Stil nachhaltig. Und so sind es denn vor allem diejenigen Arbeiten, die nach seinem Tessiner Exil entstehen, die ikonisch in der Bildhauerei nach dem Zweiten Weltkrieg werden. Die Werkgruppen der “Cavalli” (Pferde) und der “Cavalieri” (Reiter) werden bildprägend für die Kunstgeschichte. Es sind nicht mehr Herrscherbilder, sondern Symbiosen eines Menschen, der nach Marini das “Vertikale”, und eines Pferdes, das die "Horizontale" betont. Die unvergleichlichen Plastiken oszillieren häufig zwischen der sachlichen Gegenständlichkeit in Richtung expressiver Abstraktion. Neben eher “fröhlich” anmutenden Reitern gehören gerade die “versehrten” Pferdeplastiken, wie die hier angebotene, zu den Höhepunkten im Schaffen des Meisters. Die Plastik entstand 1948 in Gips und wurde in vier Bronzen gegossen. Eine “kompakte” und äusserst ausdrucksstarke Arbeit

    Hinweis: Das Bild kann aus rechtlichen Gründen nicht angezeigt werden. Weitere Informationen finden Sie im PDF des Katalogs: Link zum PDF



    Bei den mit (*) bezeichneten Losen sind Zuschlagspreis sowie Aufgeld mehrwertsteuerpflichtig.

    KORNFELD
    Kennerschaft und Tradition seit 1864
    GALERIE KORNFELD AUKTIONEN AG • Laupenstrasse 41, Postfach, 3008 Bern / Schweiz • Tel +41 31 552 55 55 • galerie@kornfeld.ch
  • Mit der weiteren Nutzung unserer Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zur Verbesserung der Bedienungsfreundlichkeit zu. Lesen der Datenschutzerklärung.    Akzeptieren