Basel 1928 - 2013 Zürich
1996
Acryl auf Leinwand, auf Holzkonstruktion aufgezogen
30,2x30,2x9,2 cm
Rückseitig von der Künstlerin signiert, betitelt und datiert "nelly rudin / no 521 / 1996"
Auktion Burkard, Luzern, 24. November 2001, Los 178, dort erworben von
Privatsammlung Schweiz
Linke obere Ecke minim bestossen, mit leichtem Farbverlust. In sehr guter Erhaltung
Nach ihrer Ausbildung zur Grafikerin an der Kunstgewerbeschule Basel war Nelly Rudin während vieler Jahre erfolgreich in diesem Beruf tätig. 1964 entschloss sie sich, die Grafik hinter sich zu lassen und sich fortan ganz der freien bildenden Kunst zu widmen. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung und Variation ihrer zentralen Bildthemen erschloss sie im spannungsreichen Wechselspiel zwischen Malerei und Skulptur immer wieder überraschende neue Ausdrucksmöglichkeiten. Charakteristisch für ihr Schaffen ist die bewusste und sorgfältige Gestaltung der Bildränder. Mit diesem gestalterischen Element erweiterte sie ihre künstlerische Sprache um eine eigenständige und wesentliche Dimension. Das vorliegende Werk ist ein eindrucksvolles Beispiel aus der Reifezeit der Künstlerin und veranschaulicht die Souveränität und Konsequenz ihres künstlerischen Ausdrucks.
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