1915
Bleistift, teilweise leicht gewischt, auf Velin
35,2x28,2 cm
Unten links vom Künstler in Bleistift signiert und datiert "L. Meidner / 4. Jan. 1914", die "4" in einem grünlichen Farbstift in "5" korrigiert
Slg. I.B. Neumann, Berlin/New York, seine Sammlung versteigert bei
Auktion Klipstein & Kornfeld, Bern, Archiv J.B. Neumann, 24. Mai 1962, Los 174, dort erworben von
Galerie Klipstein & Kornfeld, Bern
Slg. Eberhard W. Kornfeld, Bern, rückseitig mit dem Sammlerstempel, Lugt 913b
Bern 1989, Kunstmuseum, Von Goya bis Tinguely, Aquarelle und Zeichnungen aus einer Privatsammlung [Slg. Eberhard W. Kornfeld],
Darmstadt 1991, Mathildenhöhe, Ludwig Meidner,
Rückseitig mit Montierungsresten. In ausgezeichneter Erhaltung
Richard Huelsenbeck (1892-1974) studierte Medizin und war als Psychiater tätig; seine kunsthistorische Bedeutung erlangte er jedoch als einer der zentralen Protagonisten des Berliner Dadaismus. Als Mitarbeiter der Zeitschrift Die Aktion und als enger Weggefährte von Hugo Ball, mit dem er 1916 das Cabaret Voltaire in Zürich mitbegründete, gehörte Huelsenbeck zu jenen Intellektuellen, die die Dada-Bewegung von der Schweiz nach Berlin trugen. Dort wirkte er massgeblich an der Gründung des Club Dada mit und verfasste 1918 das erste "Dadaistische Manifest", das die anarchisch-politische Ausrichtung des Berliner Dada programmatisch formulierte.
| Schweiz | CHF | 150 |
| Europa | CHF | 250 |
| USA | CHF | 320 |
| Übersee | CHF | 325 |
