1949
Buch in Maroquin-Einband mit farbigen Intarsien, mit eingebundener Lithografie auf China
18x11,5 cm, Buch
Im Impressum vom Autor und vom Künstler signiert und mit der Nummer "27" als Exemplar der Auflage von 28 ausgewiesen. Die Lithografie unten links nummeriert "27/28"
Kornfeld/FAAG 57/C
Kunsthandel New York, versteigert bei
Auktion Galerie Kornfeld, Bern, 18.-19. Juni 1987, Los 519
Galerie Kornfeld, Bern
Slg. Eberhard W. Kornfeld, Bern, auf dem Vorsatzblatt mit dem Sammlerstempel, Lugt 913b
In tadelloser Erhaltung
Alberto Giacometti und Tristan Tzara schlossen sich beide um 1930 der surrealistischen Bewegung an, brachen jedoch etwa 1935 wieder mit ihr. 1949 bat Tzara den Künstler, für seine Gedichtsammlung "Phases" ein Frontispiz zu entwerfen. Giacometti entschied sich für ein Porträt des Autors, nämlich "Tristan Tzara I". Diese Publikation kann als letzte Zusammenarbeit zwischen den beiden Freunden gelten; bis zum Tod des Autors 1963 verband sie eine enge Freundschaft. Es existieren zwei Zeichnungen als Vorstudien. Eine zeigt den Autor in einem weiteren Bildausschnitt, in einem Sessel sitzend, die andere Zeichnung entspricht bereits stärker dem endgültigen Frontispiz. Die Lithografie wurde bei Fernand Mourlot gedruckt. Das Buch wurde 1960 von Georges Leroux (1922-1999) gebunden.
| Schweiz | CHF | 130 |
| Europa | CHF | 200 |
| USA | CHF | 250 |
| Übersee | CHF | 255 |
