Trun 1925 - 2008 Zürich
1970/1971
Öl auf Jute
160x154,5 cm
Rückseitig auf der Leinwand unten links signiert und datiert "M. SPESCHA 71", oben rechts auf dem Chassis signiert und datiert "M. Spescha 70"
Echtheitsbestätigung von Venice Spescha, Nachlass Matias Spescha, Zürich, datiert vom 28. Oktober 2016, liegt in Kopie vor
Privatsammlung Schweiz, dort 1987 erworben von
Galerie Renée Ziegler, Zürich
Privatsammlung Schweiz
Matthias Frehner u.a., Matias Spescha, Monografie, Bern 2000,
Beat Stutzer (Hrsg.), Matias Spescha, per ils otgonta, Ausstellungskatalog, Bündner Kunstmuseum, Chur 2005,
Chur 1975, Bündner Kunstmuseum, Matias Spescha, Malerei, Plastik, Grafik, Skizzen und Projekte 1959-1975
Schaffhausen 1983, Museum zu Allerheiligen, Matias Spescha, Malerei, Plastik, Graphik, Räume 1959-1983
Zürich 1989, Galerie Renée Ziegler, Matias Spescha, Bilder 1962-1970 und 1988-1989
Aarau 2000, Aargauer Kunsthaus, Retrospektive, Ausstellung, Matias Spescha
Chur 2005, Bündner Kunstmuseum, Anlässlich des 80. Geburtstags die Würdigung, Matias Spescha, per ils otgonta
Zürich 2011, Galerie Ziegler, Bergler, Bilder, Papierarbeiten
Auf dem originalen Chassis, in der originalen Nagelung, obere linke Ecke leicht gestaucht. In sehr guter Erhaltung
Der Bündner Maler, Bildhauer und Grafiker Matias Spescha widmete sich bereits in den frühen 1960er-Jahren der Erforschung abstrakter Formensprachen. Geprägt vom Informel und dem abstrakten Expressionismus entwickelte er eine eigenständige künstlerische Position. Spescha zählt zu den bedeutenden Bündner Künstlern zwischen Alberto Giacometti und Not Vital und gilt als eine prägende Persönlichkeit der Schweizer Nachkriegskunst. Ab 1970 verlagerte sich sein künstlerischer Schwerpunkt zunehmend auf die Skulptur sowie die Gestaltung von Wänden und Räumen, ohne dass er die Malerei und Druckgrafik aufgab. Bis zu seinem Tod blieb sein Werk von einer formalen Nähe zur amerikanischen Minimal Art geprägt und hinterliess nachhaltige Spuren in der Schweizer Kunstlandschaft. Die vorliegende grossformatige Arbeit verkörpert exemplarisch Speschas reduzierte Formensprache und die Prägnanz seiner abstrakten Bildauffassung.
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