Berlin-Charlottenburg 1913 - 1985 Basel
April 1977
Ölkreide auf grauem Velin
45x61 cm
Unten rechts von der Künstlerin in schwarzem Farbstift monogrammiert "M.O", darunter datiert "IV 77". Rückseitig nochmals monogrammiert und datiert, sowie in Bleistift betitelt "Très peu de vie"
Curiger/Bürgi AA24
Privatsammlung Bern
Privatbesitz Brüssel
Auktion Sotheby's, Zürich, 11. Juni 2001, Los 533, dort erworben von
Galerie Renée Ziegler, Zürich
Privatsammlung Schweiz
Bern/Høvikodden 2006/2007, Kunstmuseum/Henie Onstad Kunstsenter, Retrospektive, mit ganz enorm wenig viel,
Zürich 2013, Galerie Ziegler, Hommage an Meret Oppenheim zum 100. Geburtstag, ohne Kat.
Dänemark 2016/2017, Øregaard Museum, Meret Oppenheim, Beyond the Fur Cup, ohne Kat.
Solothurn 2021/2022, Kunstmuseum Solothurn, Meret Oppenheim, Arbeiten auf Papier,
Mit kleinen hinterlegten Einrissen am oberen Rand, rückseitig mit minimen Altersspuren. Insgesamt farbfrisch und sehr schön in der Erhaltung
Bereits in jungen Jahren kam Meret Oppenheim während ihres Parisaufenthalts mit dem surrealistischen Kreis um André Breton (1896-1966) in Kontakt. Breton wollte die Kunst vom strengen Denken befreien und forderte auf, Traumprotokolle zu verfassen und deren Inhalte Teil des künstlerischen Schaffens werden zu lassen. Die Form oben links erinnert an einen abnehmenden Sichelmond, die übrigen Formen sind von grösserer Abstraktion. "Très peu de vie" stellt damit exemplarisch eine der surrealistischen "paysages" dar.
| Schweiz | CHF | 170 |
| Europa | CHF | 270 |
| USA | CHF | 360 |
| Übersee | CHF | 380 |
