Bern 1934 - lebt in Bern und St-Romain-le-Haut
1985
Je Erde, Kohle, Gouache und Aquarell auf Papier
Je 70x100 cm, Blattgrösse
Jedes Blatt unten vom Künstler in schwarzer Kohle signiert "Rolf Iseli" und mit weiteren Beschriftungen, rückseitig betitelt "Triptychon ERDE ZERSTÖRT" und in der Reihenfolge von 1 bis 3 nummeriert
Privatsammlung Schweiz
Galerie Riehentor, Basel, rückseitig mit Etikett
Schaffhausen 1987, Museum zu Allerheiligen, Rolf Iseli, Erde als Bildelement, S. 30-32
In sehr guter Erhaltung. In drei vom Künstler gestalteten Holzrahmen
Rolf Iseli ersetzt ab Beginn der 1970er-Jahre die klassische Ölmalerei durch physische Materialien wie Erde, Sand, Draht und Kohle, um eine unmittelbare Verbindung zur Natur herzustellen. Während frühere Erdbilder oft die Sinnlichkeit des Bodens feierten, thematisiert das vorliegende Triptychon bereits die ökologische Krise – dies wird durch die dominierenden Schwarz- und Grautöne sowie die expliziten Schriftzüge wie "Erde zerstört" suggeriert. Dabei ist das Werk keine objektive Landschaftsdarstellung, sondern eine archaisch-existentielle Auseinandersetzung des Künstlers mit seinem Lebensraum.
Konvolut
Zus. 3 Arbeiten
| Schweiz | CHF | 150 |
| Europa | CHF | 250 |
| USA | CHF | 350 |
| Übersee | CHF | 400 |
