Freiburg im Breisgau 1893 - 1965 Ascona
1961
Aquarell auf Bütten
17,1x24,8 cm
Unten links vom Künstler in Tinte datiert, bezeichnet und signiert "26.9.61 Ber / Julius Bissier"
Das Werk figuriert im Archivio Bissier, Ascona, unter der Nummer Ref. AB: 26.9.61 Bet / Bldt.
Wir danken Pedro Riz à Porta für die freundliche Auskunft
Miriam Shiell Fine Art, Toronto, versteigert bei
Auktion Galerie Kornfeld, Bern, 6. Juni 2008, Los 10, dort erworben von
Privatsammlung Basel
Privatsammlung Schweiz
Rückseitig mit Montierungsresten. In sehr guter Erhaltung
Das Jahr 1961 markiert einen Wendepunkt im Leben und Werk Julius Bissiers. Mit der Aufnahme in die Akademie der Künste in Berlin (West) wurde dem Künstler eine bedeutende Auszeichnung zuteil, die die späte, zugleich umso nachhaltigere Anerkennung seines abstrakten Spätwerks in Deutschland unterstrich. Im selben Jahr verlegte Bissier seinen Lebensmittelpunkt vom Bodensee nach Ascona im Tessin. Die dort einsetzende Werkphase zeichnet sich durch eine differenzierte Palette überwiegend gedämpfter Farbtöne sowie eine zunehmend freie Formensprache aus. Charakteristisch für diese Werkgruppe ist das Zusammenspiel organisch anmutender und geometrischer Formen, die sich zu einer reduzierten, zeichenhaften Bildsprache verdichten und den Arbeiten eine Atmosphäre von Ausgeglichenheit und Ruhe verleihen. Die auf dem Blatt angebrachte Bezeichnung "Ber" verweist auf die Verbindung des Künstlers zur heutigen deutschen Hauptstadt, die ihm insbesondere durch den Austausch mit Künstlern wie Willi Baumeister wichtige künstlerische Impulse vermittelte.
| Schweiz | CHF | 150 |
| Europa | CHF | 250 |
| USA | CHF | 320 |
| Übersee | CHF | 325 |
