Neosho 1927 - 2021 Dreux
2004
Öl auf Velin
15,4x14,2 cm
Rückseitig vom Künstler in Bleistift signiert "James Bishop"
Annemarie Verna Galerie, Zürich, dort erworben von
Privatsammlung Schweiz
In tadelloser Erhaltung
James Bishop bezeichnet seine Arbeiten auf Papier bewusst nicht als Zeichnungen, sondern als Malereien auf Papier. Wie in seinen zwischen etwa 1964 und 1986/87 entstandenen Gemälden verwendet er auch hier Ölfarbe, die er in mehreren Schichten aufträgt. Im Gegensatz zur Leinwand, auf der sich übereinanderliegende Farbschichten bilden, dringt die Farbe ungleich tief in das Papier ein. Es entstehen unterschiedlich dichte Farbbereiche mit weichen, diffusen Übergängen.
Die aus Farbstreifen aufgebauten Kompositionen erinnern an architektonische Konstruktionen. Allerdings sind die nahezu quadratischen Bildstrukturen mit horizontalen und vertikalen Gliederungen keine Darstellungen realer Architektur, sondern verdichtete Erinnerungen an Gesehenes wie Gebäude, Fassaden oder Fenster seiner französischen Umgebung.
Die vorliegende Komposition mit einer freien, sensiblen Linien- und Pinselführung ruft sowohl rein abstrakte als auch räumliche Assoziationen hervor.
| Schweiz | CHF | 150 |
| Europa | CHF | 250 |
| USA | CHF | 320 |
| Übersee | CHF | 325 |
