Münchenbuchsee bei Bern 1879 - 1940 Muralto
1914 - Werknummer 1914.80
Tusche auf Papier, auf Unterlagekarton aufgezogen
16,6x13,2 cm, Darstellung mit Schrift; 28,6x24,7 cm, Unterlage
Oben rechts vom Künstler in Tusche signiert "Klee". Auf der Unterlage unterhalb des Abschlussstrichs mit der Werknummer und betitelt "1914 80 Fabel"
Paul Klee Stiftung, Catalogue raisonné, Band 2, Werke 1913-1918, Bern 2000,
Privatsammlung Bern, bis 1958
Galerie Rosengart, Luzern (1958-1967)
Slg. John Torson, New York (ab 1967)
Privatsammlung Kalifornien, versteigert bei
Auktion Galerie Kornfeld, Bern, 17. Juni 2016, Los 86, dort erworben von
Privatsammlung Schweiz
Luzern 1964, Galerie Rosengart, Tiere in der Kunst von Paul Klee, Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen,
Blatt leicht gebräunt. Unterlage mit Lichträndern, rückseitig mit Montierungsspuren. In sehr guter Erhaltung
Mit der Reise nach Tunesien im Jahr 1914 vollziehen sich entscheidende Wendepunkte im künstlerischen Schaffen von Paul Klee. In dieser Schaffensphase gewinnen auch Fabelwesen zunehmend an Bedeutung und etablieren sich als zentrales Motiv seiner Bildsprache. Die häufig hybriden und mitunter bewusst irrational gestalteten Figuren fungieren als Ausdrucksträger des Rätselhaften und Verborgenen. Sie eröffnen Klee die Möglichkeit, innere Vorstellungen und Empfindungen bildhaft zu visualisieren. Zugleich heben diese Wesen die Grenzen zwischen Realität und Fantasie auf und verleihen seinen Werken eine traumartige Atmosphäre. In den vielgestaltigen Mischwesen manifestieren sich auf eindrucksvolle Weise Klees subtile Ironie und sein feiner Humor.
| Schweiz | CHF | 130 |
| Europa | CHF | 200 |
| USA | CHF | 250 |
| Übersee | CHF | 255 |
