Um 1920
Aquarell und Tusche auf bräunlichem Velin
23,6x21,6 cm
Unten in der Mitte in Bleistift signiert "Hausmann" und mit Aquarellfarbe übermalt
Nachlass Hannah Höch, Berlin
Privatsammlung Deutschland
Auktion Galerie Kornfeld, Bern, 20. Juni 1979, Los 505
Slg. Eberhard W. Kornfeld, Bern, rückseitig mit dem Sammlerstempel, Lugt 913b
Bern 1989, Kunstmuseum, Von Goya bis Tinguely, Aquarelle und Zeichnungen aus einer Privatsammlung [Slg. Eberhard W. Kornfeld],
Rückseitig mit Montierungsresten. In sehr guter Erhaltung
Raoul Hausmann schuf in den 1910er-Jahren ausdrucksstarke Aquarelle. Nach einer expressionistischen Phase wandte er sich dem Kubismus zu, bevor er zu einer zentralen Figur des Berliner Dadaismus avancierte und 1919 die erste internationale Dada-Messe organisierte.
Hausmann arbeitete mit Künstlern wie George Grosz (1893-1959) und der Collagekünstlerin und Grafikerin Hannah Höch (1889-1978) zusammen. Letztere lernte der damals verheiratete Künstler und Vater einer Tochter im Jahr 1915 kennen. Zwischen den beiden entwickelte sich eine dramatische Liebesbeziehung, während der Höch zweimal eine Abtreibung vornehmen liess. 1922 beendete das Paar die unglückliche private und künstlerische Liaison.
| Schweiz | CHF | 130 |
| Europa | CHF | 200 |
| USA | CHF | 250 |
| Übersee | CHF | 255 |
