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    Hans Arp : Papiers déchirés et colorés, 1946
    Hans Arp : Papiers déchirés et colorés, 1946
    Hans Arp : 211 Papiers déchirés et colorés
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    Hans Arp : 211 Papiers déchirés et colorés
    Hans Arp : 211 Papiers déchirés et colorés
    Hans Arp : 211 Papiers déchirés et colorés

    Hans Arp

    Strassburg 1886 - 1966 Basel

    211   

    Papiers déchirés et colorés

    Zuschlag CHF 18'000
    Angaben ohne Gewähr
    Versandkosten

    1946

    Aquarell und Collage auf festem Velin, auf Bütten aufgezogen

    35x25 cm

    Unten links vom Künstler in Bleistift signiert "Arp"

    Provenienz

    Vom Künstler 1962 als Geschenk an

    Slg. Eberhard W. Kornfeld, Bern, rückseitig mit dem Sammlerstempel, Lugt 913b

    Ausstellungen

    Bern 1962, Kornfeld und Klipstein, Hans Arp, Zeichnungen und Collagen, Papiers déchirés und Reliefs, Kat. Nr. 121

    Bern 1989, Kunstmuseum, Von Goya bis Tinguely, Aquarelle und Zeichnungen aus einer Privatsammlung [Slg. Eberhard W. Kornfeld], Kat. Nr. 230

    Zustand

    Blatt etwas gewellt, mit Atelierspuren. In sehr guter Erhaltung

    Erläuterungen

    Unsere Collage aus zerrissenen, blau und gelb eingefärbten, braunen und schwarzen Papierstücken verkörpert die dadaistischen Forderungen an die neue Kunst auf beste Weise. Dazu gehören beispielsweise das Ins-Zentrum-Rücken von Zufälligkeiten im künstlerischen Schaffensprozess, die Provokation mittels neuer Ausdrucksformen und die Ablehnung reiner Ästhetik und Harmonie. Nach Aussagen von Zeitgenossen Hans Arps schuf der Künstler seine Collagen, indem er Papier in Stücke riss, diese auf den Boden des Ateliers fallen liess und die Fetzen in der Anordnung aufklebte, in der diese zufällig gelandet waren. Die Kontrolle überliess Arp somit dem Zufall der Schwerkraft, anstatt die Blattseiten nach seinem eigenen Entwurf zu gestalten. Hans Arp und seine Künstlerfreunde befreiten die Kreativität vom rationalen Denken und von den etablierten Konventionen. Das relativ geordnete Erscheinungsbild des vorliegenden Werks lässt erahnen, dass der Künstler die Kontrolle über den Schaffensprozess doch nicht vollständig aufgegeben hatte.


     
     
     
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    KORNFELD
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