Nolde 1867 - 1956 Seebüll
1914
Aquarell und Deckweiss auf dünnem Reispapier
49x38,6 cm
Unten rechts vom Künstler in Bleistift signiert "Nolde"
Echtheitsbestätigung von Prof. Dr. Manfred Reuther, ehem. Direktor der Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde, datiert vom 9. März 2012, liegt vor
Das Werk ist in der Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde unter der Nummer Fr. A. 3212 registriert und wird in ein künftiges Werkverzeichnis der Aquarelle und Zeichnungen von Emil Nolde aufgenommen. Die Bestätigung, datiert vom 26. Mai 2026, liegt vor
Vermutlich 1937 im Rahmen der Aktion "Entartete Kunst" beschlagnahmt
Slg. Professor Hans Fehr, Muri bei Bern
Privatbesitz Schweiz
Auktion Galerie Kornfeld, Bern, 15. Juni 2012, Los 111, dort erworben von
Privatsammlung Schweiz
In Museumsmontierung den Rändern entlang auf Karton aufgezogen und auf dem Karton mit der Inventarnummer "1916.185" sowie dem gedruckten Namen "EMIL NOLDE". Den Rändern entlang leicht gebräunt und mit zwei weissen Flecken im Papier. Oben links teilweise von der Unterlage gelöst. Insgesamt in farbfrischer Erhaltung
Im Auftrag der deutschen Regierung begleitete Emil Nolde 1914 eine Expedition in die deutschen Kolonialgebiete in der Südsee, vor allem nach Palau. Die dabei entstandenen Aquarelle wurden 1916 zum Teil vom Reichskolonialamt angekauft und gingen 1919 in den Besitz der Berliner Nationalgalerie über. 1937 wurden sie als "Entartete Kunst" beschlagnahmt und teilweise verkauft.
| Schweiz | CHF | 170 |
| Europa | CHF | 270 |
| USA | CHF | 360 |
| Übersee | CHF | 380 |
