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1596 Antwerpen 1652/53
Um 1630
Holzschnitt auf Bütten
45,3x34,3 cm, Blattgrösse
Schneevogt 139
Hollstein 16/I (v. II)
Slg. Max Paul Albert von Baldinger-Seidenberg (1837-1904), Stuttgart, Lugt 212
Auktion Galerie Kornfeld, Bern, 16. Juni 2017, Los 36
Konrad Renger, Rubens Dedit Dedicavitque. Rubens Beschäftigung mit der Reproduktionsgraphik, II. Teil: Radierungen und Holzschnitte - Die Widmungen, in: Jahrbuch der Berliner Museen, XVII, 1975, S. 166-213, hier S. 177-178
Ein überaus kräftiger Druck mit der Adresse von Rubens (sie wurde im späteren Zustand entfernt). In guter Erhaltung. Die Oberfläche ist etwas angestaubt. Mit der voll sichtbaren Einfassungslinie; vertikale Trockenfalte
Silenus, ein Mischwesen aus Mensch und Tier, den Satyrn nicht unähnlich, war nach der antiken Mythologie der Lehrer und spätere Begleiter des Weingottes. Rubens, der vielfach bacchantische Themen malte, arbeitete für einen kurzen Zeitraum zwischen 1631 und 1635 eng mit dem Formschneider Jegher zusammen, um mit dessen Hilfe seine Bilderfindungen auch in das Medium des Holzschnitts zu übertragen. Die vorliegende Darstellung zeigt eine Variante der Mittelgruppe des Rubens-Gemäldes, das sich heute in der Alten Pinakothek München befindet (Inv. Nr. 319).
| Schweiz | CHF | 150 |
| Europa | CHF | 250 |
| USA | CHF | 320 |
| Übersee | CHF | 325 |
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