Bern 1853 - 1918 Genf
Um 1885
Öl auf Leinwand
46x38 cm
Unten an der umgelegten Leinwand Vermerk wohl von Loosli, "G. Kat. Nr. 2943"
Bätschmann/Brunner/Walter 733
Geschenk des Künstlers an Agnes Huber-Jakobi, durch Erbschaft an
Privatsammlung Schweiz
Carl Albert Loosli 1924-1959, Nachtrag zum Generalkatalog, Karteikarten (unpubliziert),
Als Dauerleihgabe bis 2018 im Kunstmuseum Thun und dort in zahlreichen Ausstellungen gezeigt, so zum Beispiel: Thun und Glarus 2001, Kunstmuseum und Kunsthaus, Liaisons-Collections; Thun 2008, Kunstmuseum, Koexistenzen
Auf feiner Leinwand, auf dem originalen Chassis, in der alten Nagelung. Mit Atelierspuren. Farbfrisch und in tadelloser Erhaltung
Ferdinand Hodler schenkte das Gemälde Agnes Jakobi (1867-1943). Eine handschriftliche Neujahrskarte für das Jahr 1887, datiert mit Brief vom 30.12.1886 an "Fräulein Jakoby", liegt bei. Hodler klebte darauf eine Porträtphotographie, was darauf schliessen lässt, dass er um sie geworben hat. Loosli vermerkte in seinem Nachtragsinventar, Hodler habe Agnes Jakobi 1885 gemalt. Das Gemälde lässt sich gut in eine Reihe ähnlich ausgearbeiteter Gemälde einordnen. Jakobi ging nicht auf Hodlers Werben ein und heiratete 1898 den Thuner Gymnasiallehrer Karl Huber. Das Gemälde ist ein wichtiges Dokument in Hodlers Biographie.
Konvolut
Dabei: 1 Handschriftliche Neujahrskarte von Hodler mit 1 Briefumschlag, 1 Porträtphotographie Hodlers, 2 Photographien Agnes Jakobi darstellend.
- Zus. 1 Gemälde und 5 Memorabilia
| Schweiz | CHF | 150 |
| Europa | CHF | 250 |
| USA | CHF | 320 |
| Übersee | CHF | 325 |
