Mörigen 1930 - 2022 Riggisberg
1968
Papiercollage, bemaltes Papier
15x21 cm
Unten rechts vom Künstler in Bleistift signiert "Franz Gertsch"
Im Werkverzeichnis des Archivs Franz Gertsch unter der Nummer WV04161 eingereiht
Slg. Walo von Fellenberg
Privatsammlung Schweiz
Das Papier minim gebräunt, rückseitig Spuren alter Montierungen
Ab Mitte der 1960er-Jahre wurde Franz Gertsch stark von der Pop-Art beeinflusst. Es entstanden auf Photovorlagen basierende flächige Collagen aus eingefärbtem Papier und Gemälde in Dispersion. Hier ein sehr kleinformatiges im "Hard-Edge-Stil" von 1968. Es ist eine sehr reduzierte Darstellung seiner Ehefrau Maria. Gertsch benutzte das Motiv auch für ein grosses Gemälde, drei mittelgrosse Papierarbeiten und die Farbserigraphie "Liegende". Ab 1969 wendete er sich mit dem von ihm als "Werk 1" bezeichneten Gemälde "Huua...!" radikal dem Photorealismus zu.
Wir danken der Familie Gertsch für die wertvollen Hinweise zu diesem Werk.
| Schweiz | CHF | 130 |
| Europa | CHF | 200 |
| USA | CHF | 250 |
| Übersee | CHF | 255 |
