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  • Graphik Alter Meister Saalauktion

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    Angel Duarte

    Aldeanueva del Camino 1930 - 2007 Siders

    590   

    Ohne Titel

    Schätzpreis CHF 5'000 *
    Zuschlag CHF 4'000
    Angaben ohne Gewähr
    11.09.2025
    Versandkosten

    Um 1965

    Eisen und Polyester, weiss gefasst

    Ca. 110x140x80 cm

    Werkverzeichnis

    Eine Authentifikation des Künstlers auf der Rückseite einer Photographie der Ausstellung im Kunsthaus Zürich, datiert 1968, liegt vor

    Provenienz

    In der Zürcher Ausstellung erworben von

    Privatsammlung Schweiz, durch Erbschaft an

    Privatsammlung Deutschland

    Ausstellung

    Zürich 1968, Kunsthaus, Wege und Experimente, ev. Kat. Nr. 35 oder Nr. 36, dort bei beiden verschiedene Massangaben

    Zustand

    Hängeskulptur mit Altersspuren, in guter Erhaltung

    Erläuterungen

    Duarte realisierte zahlreiche Module aus sogenannten hyperbolischen Paraboloiden, zu denen auch das hier vorliegende Werk gehört. Bei diesen Plastiken handelt es sich oft um eine Art Prototypen, mit denen er seine Theorie testen konnte. Duarte, Mitglied der Künstlergruppe "Equipo 57", begann im Jahr 1958 mit Arbeiten im Bereich Paraboloide. Sein Ziel war es, eine messbare geometrische Form zu finden, die die Grundsätze der Interaktivitätstheorie räumlich umzusetzen und das räumliche Kontinuum anzudeuten vermochte: "Wir tragen […] einem einzigen Raum Rechnung und einer Fläche, welche die Aktion dieses Raums verteilt. Diese Fläche ist an sich kontinuierlich. Durch ihre doppelte, konkav-konvexe Krümmung lenkt sie den Raum in alle Richtungen. Die aktive Kontinuität des Raums setzt die Aufhebung der flachen oder nur in einer Richtung gekrümmten Fläche voraus, da diese nicht mit dem Raum interagieren können" (Text von Equipo 57; veröffentlicht im Katalog zur Ausstellung im Club Urbis in Madrid, April 1959).

    Die hyperbolischen Paraboloide erscheinen in Duartes Plastiken als Flächen mit doppelter gegensinniger Krümmung. Es handelt sich um Module, die durch einfache, quadratische oder meist dreieckige Polygone definiert sind. Aufgrund der doppelten Krümmung weisen sie eine starke dynamische Spannung auf. Sie kennzeichnen Übergänge zwischen unterschiedlichen Räumen: voll und leer, aussen und innen (aus: Anne Gaillard, Musées cantonaux Valais, Angel Duarte, sculpteur, plasticien et mathématicien, 2007).


     
     
     
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    KORNFELD
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