1967
Collage mit bemaltem Papier auf festem Velin
41,5x27,5 cm
Unten links vom Künstler in Bleistift signiert "Chillida"
Die vorliegende Collage ist im Archiv Chillida, Hernani, unter der Nummer CH-67/C-13 registriert
Slg. Aimé Maeght, Paris
Slg. Eberhard W. Kornfeld, Bern, rückseitig mit dem Sammlerstempel, Lugt 913b
Bern 1989, Kunstmuseum Bern, Von Goya bis Tinguely, Aquarelle und Zeichnungen aus einer Privatsammlung [Slg. Eberhard W. Kornfeld],
Blatt leicht gebräunt, im Bereich um die collagierten Papierfragmente gelbliche Verfärbung, es handelt sich hierbei um alte Leimspuren. In sehr guter Erhaltung
Der baskische Künstler Eduardo Chillida ist einer der bekanntesten Bildhauer, Graphiker und Zeichner des 20. Jahrhunderts. Seit seinen frühen künstlerischen Anfängen im Alter von rund 25 Jahren beschäftigte er sich insbesondere mit dem "Raum-Empfinden". Die verschiedenen Papierfragmente überlappen sich teilweise und bilden eine komplexe räumliche Struktur. Dunkle Farbakzente und eine körnige Oberflächentextur verleihen der Arbeit eine erdige, skulpturale Qualität. Besonders bemerkenswert ist die Art, wie Chillida die negativen Räume zwischen den Papierformen als aktive Gestaltungselemente einsetzt.
Diese Technik entwickelte Chillida parallel zu seinen monumentalen Stahlskulpturen und reflektiert seine kontinuierliche Erforschung von Raum, Volumen und Materialität. Die Collagetechnik ermöglichte ihm, skulpturale Konzepte in zweidimensionaler Form zu untersuchen und neue Aspekte seiner künstlerischen Sprache zu entwickeln.
| Schweiz | CHF | 130 |
| Europa | CHF | 200 |
| USA | CHF | 250 |
| Übersee | CHF | 255 |
