La Chaux-de-Fonds 1887 - 1965 Roquebrune-Cap-Martin
1959
Collage aus farbigen Papierschnitzeln, Zeitungspapier und Federzeichnung in Tinte
55,5x42 cm
Unten rechts vom Künstler signiert und datiert "Le Corbusier 40-59". Auf Zeitung im Kreis bezeichnet "Version C" und "51"
Echtheitsbestätigung von Naïma Jornod, datiert vom 29. April 2024, liegt vor. Das Werk wird in den sich in Vorbereitung befindenden Katalog der Arbeiten auf Papier aufgenommen
Privatsammlung Schweiz
Blatt minim gebräunt und mit leichten Knittern. In sehr guter Erhaltung
Le Corbusier zog sich im Zweiten Weltkrieg 1940 nach Ozon, einer kleinen Ortschaft in den Pyrenäen, zurück. Dort sammelte er auf zahlreichen Spaziergängen verschiedenste Objekte wie Blätter, Hölzer, Steine und Wurzelwerk. Diese Elemente aus der Natur dienten ihm als Ausgangspunkt für künstlerische Inspirationen. Zusammengestellt transformierte er sie zu surrealistischen Kompositionen, die er zeichnerisch festhielt und auch noch Jahre später in zwei- oder dreidimensionale Kunstwerke umsetzte. So schuf Le Corbusier eine Serie von Skulpturen mit dem Titel "Ozon", die zwischen 1957 und 1962 unter Mitarbeit von Joseph Savina entstand.
Das vorliegende Blatt lässt sich in diesen Kontext einordnen und nimmt thematisch Bezug zu Werken aus den 1940er-Jahren, die sich in der Sammlung der Fondation Le Corbusier befinden (FLC 6305, 3035, 1185).
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