Bern 1853 - 1918 Genf
Um 1893
Öl auf Papier auf Karton aufgelegt
42x31,2 cm
Unten rechts vom Künstler in Bleistift signiert "Ferd Hodler"
Oskar Bätschmann/Paul Müller, Ferdinand Hodler, Catalogue raisonné der Gemälde, Band 1, Die Landschaften, Teilband 2, Zürich 2008,
Geschenk des Künstlers an
Slg. Friedrich (Fritz) Schneider-Huber (1857-1923), Basel (1907-1920)
Privatsammlung, Basel (1953), durch Erbschaft an
Privatsammlung Schweiz
Hans Holenweg/Franz Zelger, Arnold Böcklin, Die Zeichnungen, Zürich 1998,
Thun 1953, Kunstsammlung der Stadt Thun, Ausstellung Ferdinand Hodler 1853-1918,
Blattränder etwas unregelmässig, oben links Reissnagelloch. In sehr guter Erhaltung
"Landschaft mit Pappeln" zählt zur Gruppe der um 1893 entstandenen Pleinair-Arbeiten mit weiträumiger Wiesenfläche und Bäumen am Horizont. Das warmtonige Kolorit und die weiche Wiedergabe der Naturelemente entsprechen den Stilmerkmalen früherer Landschaftsdarstellungen Hodlers und sind wohl als Reminiszenzen an die während seines Spanienaufenthalts (1878/1879) entstandenen Landschaftsbilder zu verstehen. Am Anfang der Entwicklung des Bildmotivs mit einzelnen Bäumen oder kleineren Baumgruppen steht ein kleines Landschaftsgemälde aus dem Jahr 1875, das in der Mal- und Kompositionsweise noch ganz unter dem Einfluss seines Genfer Lehrers, Barthélemy Menn, steht. Hodlers "Baumporträts" umfassen neben Pappeln, Weiden- und Kastanienbäumen vereinzelt auch eine Wettertanne, ein Ahornbäumchen oder eine Birke. Unser Gemälde ist ein typisches und schönes Beispiel für diesen Bildtypus.
| Schweiz | CHF | 200 |
| Europa | CHF | 300 |
| USA | CHF | 390 |
| Übersee | CHF | 430 |
