Bern 1853 - 1918 Genf
Um 1888
Öl auf Karton über Holztafel
12,5x18 cm
Unten rechts vom Künstler monogrammiert "F. H."
Das Werk ist im Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft in Zürich als eigenhändige Arbeit von Ferdinand Hodler unter der Archivnummer 96'130 registriert. Der Archivauszug, datiert vom 17. Februar 2010, liegt vor
Das Gemälde wird in den von SIK-ISEA herausgegebenen Ergänzungsband des Catalogue raisonné der Gemälde von Ferdinand Hodler aufgenommen
Direkt vom Künstler an
Privatsammlung Schweiz
Auktion Galerie Widmer, St. Gallen, 4. Juni 2010, Los
Privatsammlung Schweiz
Oskar Bätschmann/Paul Müller, Ferdinand Hodler, Catalogue raisonné der Gemälde, Band 1, Die Landschaften, Teilband 1 und 2, Zürich 2008
Karton auf Holztafel aufgezogen, an den Rändern durch den Rahmen leicht berieben. Mit sehr feinen Krakelüren und kleinen Kratzern. In sehr guter und farbfrischer Erhaltung
Nebst der vorliegenden Arbeit sind im Werkkatalog vier weitere Fassungen von "Thuner- und Brienzersee mit Freiburgerstier" bekannt, die sich hinsichtlich der Farbgebung und des Ausschnitts leicht unterscheiden (vgl. Bätschmann/Müller 155-158). Das hier angebotene Gemälde besticht vor allem durch das helle Licht und die Klarheit der Darstellung. Hodler setzte die Darstellung aus zwei Motiven zusammen, die er auch einzeln verwendete: die Landschaftskulisse mit Thuner- und Brienzersee (vgl. Bätschmann/Müller 150-154) und dem Freiburgerstier (vgl. Bätschmann/Müller 615, 617, 620 und 624). Den Stier verwendete der Künstler in dieser Komposition als Staffage in der Berglandschaft. Der Standort des Malers befand sich oberhalb von Därligen, das unten links mit wenigen Häusern angedeutet ist. Den Hauptteil nimmt der Thunersee mit dem Harder im Mittelgrund links und dem Därliggrat rechts ein. Dazwischen liegt die Schwemmebene bei Interlaken, das Bödeli, an welches sich im Hintergrund der Brienzersee anschliesst.
| Schweiz | CHF | 130 |
| Europa | CHF | 200 |
| USA | CHF | 250 |
| Übersee | CHF | 255 |
