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    Edgar Degas : Chanteuse de Café-Concert - Diseuse, 1877-1878
    Edgar Degas : Chanteuse de Café-Concert - Diseuse, 1877-1878
    Edgar Degas : 118 Chanteuse de Café-Concert - Diseuse
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    Edgar Degas : 118 Chanteuse de Café-Concert - Diseuse
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    Edgar Degas : 118 Chanteuse de Café-Concert - Diseuse
    Edgar Degas : 118 Chanteuse de Café-Concert - Diseuse

    Edgar Degas

    1834 Paris 1917

    118   

    Chanteuse de Café-Concert - Diseuse

    Schätzpreis CHF 80'000 *
    Zuschlag CHF 65'000
    Angaben ohne Gewähr
    12.09.2025
    Versandkosten

    1877-1878

    Monotypie auf Büttenpapier, auf Unterlage aufgelegt

    18,4x12,9 cm, Plattenkante; 23,5x17,4/17 cm, Blattgrösse

    Werkverzeichnisse

    Eugenia Parry Janis, Degas Monotypes, Essay, Catalogue & Checklist, Cambridge 1968, Nr. 47

    Jean Adhémar/Françoise Cachin, Edgar Degas, Gravures et Monotypes, Paris 1973, Nr. 14

    Provenienz

    Auktion Galerie Manzi-Joyant, Paris, 22.-23. November 1918, Estampes par Edgar Degas, Los 275, rückseitig auf der Unterlage mit dem Stempel der Vente Degas, Lugt 657

    Roland Nepveu de Gas, Paris

    Auktion Hôtel Drouot, Paris, 9. Mai 1958, Los 86

    Galerie Charpentier, Paris, wohl dort 1961 erworben von

    Kornfeld und Klipstein, Bern

    Slg. Eberhard W. Kornfeld, Bern, rückseitig auf der Unterlage mit dem Sammlerstempel, Lugt 913b

    Ausstellungen

    Paris 1943, Galerie Charpentier, Scènes et figures parisiennes, auf dem Rückenkarton mit Etikett

    Bern 1964, Kornfeld und Klipstein, Ausstellung 1864-1964, Zeichnungen, Aquarelle, Zur 100-Jahr-Feier der Gründung des Hauses H.G. Gutekunst, Kat. Nr. 8

    Cambridge 1968, Fogg Art Museum, Harvard University, Degas Monotypes, Essay, Catalogue, Checklist, Kat. Nr. 12

    Paris 1984, Centre culturel du Marais, Degas, le modelé et l'espace, Nr. 260

    London 1985, Arts Council of Great Britain, Degas, The Painter as Printmaker, Kat. Nr. 4

    Bern 1989, Kunstmuseum, Von Goya bis Tinguely, Aquarelle und Zeichnungen aus einer Privatsammlung [Slg. Eberhard W. Kornfeld], Kat. Nr. 12

    Martigny 1993, Fondation Pierre Gianadda, Degas, Kat. Nr. 121

    Zürich/Tübingen 1994/1995, Kunsthaus/Kunsthalle, Degas, Die Portraits, Kat. Nr. 141

    Tübingen 2005, Bordell und Boudoir, Schauplätze der Moderne, Cézanne, Degas, Toulouse-Lautrec, Picasso, Kat. Nr. 27

    Wien 2008/2009, Albertina, Wege der Moderne, Aus der Sammlung Eberhard W. Kornfeld, Kat. Nr. 10 (spiegelverkehrt wiedergegeben)

    Paris 2010, Musée d'Orsay, Crime et Chatiment, De Goya à Picasso, Kat. Nr. 400

    Karlsruhe 2014/2015, Staatliche Kunsthalle, Edgar Degas, Klassik und Experiment, Kat. Nr. 53

    New York 2016, The Museum of Modern Art, Edgar Degas, A Strange New Beauty, Kat. Nr. 36

    Cambridge 2017/2018, The Fitzwilliam Museum, Degas, A Passion for Perfection, Kat. Nr. 90

    Zustand

    Das Büttenpapier an der oberen Kante auf eine dünne Kartonunterlage aufgelegt, dessen linke obere Ecke mit Papierverlust. Das Blatt um die Monotypie leicht mit Farbe aufgehellt, minime Atelierspuren. Der Druck in sehr schöner Erhaltung

    Erläuterungen

    Edgar Degas gehörte im 19. Jahrhundert zu den kreativsten Nutzern der Monotypie, einer Technik, die zwar der Druckgraphik zugeordnet wird, streng genommen jedoch eine Mischform darstellt, vgl. Los 119. Dabei werden Zeichnungen meist in Fetttusche oder verdünnter Ölfarbe auf eine Kupfer- oder Zinkplatte aufgetragen und mittels Presse oder Handabreibung auf das Papier gedruckt. Solange die Farbe auf der Platte noch feucht ist, kann der Künstler mit verschiedenen Mitteln künstlerisch eingreifen.

    Zu den ersten Motiven, die Degas in dieser Technik realisierte, zählen Szenen aus dem Pariser Nachtleben, vor allem aus den beliebten Café-Concerts. Bei diesen handelte es sich um unter freiem Himmel stattfindende Bühnenprogramme, die durch Gaslampen beleuchtet wurden, und bei denen Akteure aus der Halbwelt auftraten. In der vorliegenden Arbeit hält der Künstler eine Sängerin mit ausdrucksstarker Gestik und Mimik im Helldunkel der Bühne fest. Für diese Monotypie wendete er das "Procédé negativ" an, indem er mit Lappen und Fingern die Darstellung der zuvor schwarz eingefärbten Platte herauswischte - seine Fingerabdrücke sind eindeutig erkennbar. Das Besondere an Monotypien ist, dass es jeweils nur einen guten Abzug von der Platte gibt; jeder weitere Abzug wird deutlich schwächer. Degas verwendete Monotypien oft als Grundlage für eine weitere Überarbeitung mit Pastellkreiden.


     
     
     
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    Edgar Degas : Chanteuse de Café-Concert - Diseuse, 1877-1878
    Edgar Degas : Chanteuse de Café-Concert - Diseuse, 1877-1878


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