1654
Schwarze Kreide auf Bütten
14,7x19,2 cm, Blattgrösse
Hans-Ulrich Beck, Pieter Molyn, Katalog der Handzeichnungen, Doornspijk 1998,
Slg. Edward Habich (1818–1901), Boston und Kassel, Lugt 862, dessen Sammlung versteigert bei
Auktion H. G. Gutekunst, Stuttgart, 1899, Los 462, dort erworben von
Slg. Sagert, Skandinavien
Slg. J. Rump, Kopenhagen
Auktion Amsler & Ruthardt, Berlin, 25.–27. Mai 1908, Los 346
Slg. Meder
Privatsammlung Deutschland
Auktion Gutekunst und Klipstein, Bern, 8. Juni 1966, Los 215, angekauft von
C. G. Boerner, Düsseldorf für
Slg. Peter Mertens, Frankfurt am Main und Lissabon
Auktion Sotheby’s, New York, Januar 2019, Los 89
Privatsammlung Deutschland. 2020 angekauft von
Slg. Eberhard W. Kornfeld, Bern Lugt 913b
Schöner frischer Gesamtzustand; mit schwarzer Einfassungslinie
Nach zeichnungsarmen Jahren um 1630/40, während derer Pieter Molijn im Vorstand der St. Lukasgilde tätig und wohl auch sehr mit kunstfremden Dingen beschäftigt war (1631–49), beginnt die wohl produktivste Phase im zeichnerischen Schaffen des Künstlers, wobei sowohl Menge als auch Produktivität der Blätter aus dem letzten Lebensjahrzehnt beeindruckend sind. Molijn hat nun seinen unverwechselbaren Stil und schwarze Kreide als bevorzugte Technik gefunden. Angesichts der von vornherein als Sammlerstücke angelegten, in aller Regel signierten und datierten Werke, lässt sich auch davon ausgehen, dass unter zeitgenössischen Liebhabern eine grosse Nachfrage nach seinen Werken bestand.
Das vorliegende Blatt ist ein charakteristisches Werk dieser Schaffensphase.
| Schweiz | CHF | 130 |
| Europa | CHF | 200 |
| USA | CHF | 250 |
| Übersee | CHF | 255 |
