1909 - Werknummer 1909.45
Tusche auf Leinenpapier auf Karton aufgelegt
26,3x22,5 cm, Blattgrösse, ohne Schrift unten rechts
31,8x24,1 cm, Unterlagekarton
Unten links vom Künstler in Tusche betitelt und signiert "St. Beatenberg / Klee", unten rechts auf der Unterlage mit der Werknummer - in Bleistift "1909" und in Tusche "45"
Paul Klee Stiftung, Catalogue raisonné, Band 1, Werke 1883-1912, Bern 1998,
vermutlich Lily Klee-Stumpf, Bern (vermutlich 1940)
vermutlich Klee-Gesellschaft, Bern (vermutlich 1946-1953)
Schweizer Privatsammlung (2004)
Auktion Galerie Kornfeld, Bern, 18. Juni 2004, Los 79, dort erworben von
Slg. Eberhard W. Kornfeld, Bern (2004-2023), rückseitig mit dem Sammlerstempel, Lugt 913b
Paul Klee, Tagebücher 1898-1918, Paul-Klee-Stiftung, Kunstmuseum Bern, Stuttgart/Teufen 1988,
Wolfgang Kersten, Von wo aus Ihnen der Künstler gar nicht mehr als abseitige Angelegenheit zu erscheinen braucht, in: Paul Klee in Jena 1924. Der Vortrag, Jena 1999, Jenaer Schriften zur Kunstgeschichte, Bd. 10,
Eberhard W. Kornfeld, Paul Klee in Bern, Aquarelle und Zeichnungen von 1897 bis 1915, Bern 2006,
Oliver Kase, mit Verbindung nach dort oben, in: Paul Klee, Konstruktion des Geheimnisses, Ausstellungskatalog, Staatsgemäldesammlungen, Pinakothek der Moderne, München 2018,
Bern 1910, Kunstmuseum, Franz Gehri/Paul Klee (ohne Kat.)
Zürich 1910, Kunsthaus, Ausstellung Walter Leistikow, Ludwig Schmid-Reutte, Claude Monet u.a.
Winterthur 1910, Kunsthandlung zum Hohen Haus, Paul Klee (ohne Kat.)
Basel 1911, Kunsthalle, Henri Duvoisin, Otto Leiber, Hans Bachmann u.a. (ohne Kat.)
München 1911, Moderne Galerie (Heinrich Thannhauser), Paul Klee, 28 Arbeiten (ohne Kat.)
Berlin 1923, National-Galerie, Kronprinzenpalais, Paul Klee, (ohne Kat.)
München 2018, Pinakothek der Moderne, Paul Klee, Konstruktion des Geheimnisses,
Blatt etwas gebräunt mit minimalen Flecken und Atelierspuren. Oberer rechter Rand leicht gewellt. In sehr guter Erhaltung
Auch im Sommer 1909 hielt sich Paul Klee mit seiner Familie in Bern auf und unternahm mehrere Ausflüge an den Thunersee. In Beatenberg, oberhalb des rechten Seeufers, führten Verwandte, die Geschwister Frick, das Hotel "Waldrand". Oberhalb des Dorfes liegt die schwer zugängliche, nur über Treppen erreichbare "Birrenfluh". Im Tagebucheintrag 880 vom Juli 1910 schrieb Klee: "Ich mache meine erste Kollektivausstellung in der Schweiz, weil ich dort mehr auf Absatz hoffe und durch die "Verhältnisse" schon etwas bekannt bin. Ich beginne im Berner Kunstmuseum (August), dann folgt das Kunsthaus Zürich im Oktober und zuletzt vielleicht noch ein Kunstsalon in Winterthur. Sechsundfünfzig Blätter, alle hübsch gerahmt. Endlich wird Basel Kunsthalle folgen am 1. Januar 1911." - Es folgt die Liste der 56 in Aussicht genommenen Zeichnungen und Pinselarbeiten, mit Preisangaben. Unter der Nummer 6 steht: "1909 Beatenberg - Birenfluh."
| Schweiz | CHF | 130 |
| Europa | CHF | 200 |
| USA | CHF | 250 |
| Übersee | CHF | 255 |
