1920
Silberstift auf kreidegrundiertem, festem Papier
38,2x25,2 cm
Rückseitig vom Künstler in Bleistift signiert und datiert "Alb Giacometti / 1920"
Echtheitsbestätigung des Comité Giacometti, Paris, datiert vom Oktober 2017, liegt vor
Die Zeichnung figuriert im elektronischen Werkverzeichnis der Fondation Alberto et Annette Giacometti unter der Nummer AGD 3810
Privatsammlung, Genf
Slg. Eberhard W. Kornfeld, Bern, rückseitig mit dem Sammlerstempel, Lugt 913b
Reinhold Hohl, Alberto Giacometti, Stuttgart 1971
Bern 1989, Kunstmuseum, Von Goya bis Tinguely, Aquarelle und Zeichnungen aus einer Privatsammlung [Slg. Eberhard W. Kornfeld],
Andros 1992, Musée d’Art Moderne, Fondation Basil et Elise Goulandris, Alberto Giacometti,
Davos 1998/1999, Kirchner Museum, Werke aus der Sammlung Eberhard W. Kornfeld,
Mailand/Mannheim 2000, Fondazione A. Mazzotta/Städtische Kunsthalle, Die Familie Giacometti,
Bern 2003, Kunstmuseum, Hommage à E.W.K.,
Wien 2008/2009, Albertina, Wege der Moderne, Aus der Sammlung Eberhard W. Kornfeld,
Im oberen Teil des Blattes mit wenigen Stockflecken, die obere linke Ecke leicht bestossen. Eine in feiner Art ausgeführte Zeichnung. In sehr guter Erhaltung
Die Zeichnung stellt Greti Amiet (1900-1979), die Adoptivtochter von Cuno Amiet dar. Das Blatt ist in der gleichen Technik ausgeführt wie eine Reihe von Silberstiftzeichnungen, die Giacometti bei seinem Paten Cuno Amiet auf der Oschwand schuf. So schrieb er an Cuno Amiet in einem Brief vom 10. April 1920: "Nun bin ich endlich daheim nach dem vielen Reisen. […] Meine Sachen habe ich bekommen, nur habe ich den Silberstift oben vergessen, auf dem Tisch im Atelier […]." (Hohl S. 230)
| Schweiz | CHF | 150 |
| Europa | CHF | 250 |
| USA | CHF | 320 |
| Übersee | CHF | 325 |
