1831 Ins 1910
1889
Aquarell (recto) - Tuschfederzeichnung und Aquarell (verso) auf festem Aquarellpapier
17,7x25,3 cm
Unten rechts vom Künstler datiert und monogrammiert "2 Juli 89 A"
Privatsammlung Schweiz
Rückseitig mit minimen Rückständen einer alten Montierung, in sehr guter Erhaltung
Im Werk von Albert Anker finden sich vor allem Kinderdarstellungen in grosser Zahl, Landschaftsdarstellungen sind dagegen eher selten. Anker schrieb 1888 an den Schweizer Landschaftsmaler Auguste Bachelin (1830-1890): "Es tut mir zuweilen sehr leid, nicht bei einem Landschaftsmaler in die Lehre gegangen zu sein." (zitiert nach Hans Zbinden, Albert Anker, Bern 1943, S. 27). Aus Briefen von Anker ist bekannt, dass er für die Schönheiten der Natur sehr empfänglich war und seinen Enkelkindern die Freude am Zeichnen im Freien vermitteln wollte. (aus: Hans A. Lüthy, Albert Anker, Aquarelle und Zeichnungen, Zürich 1989, S. 129). Das vorliegende Werk zeigt eine Ansicht der Berner Alpen und rückseitig eine im Œuvre Ankers rare Ansicht der Kathedrale St. Pierre in Genf.
| Schweiz | CHF | 130 |
| Europa | CHF | 200 |
| USA | CHF | 250 |
| Übersee | CHF | 255 |
