1885 Paris 1954
1937
Bronze, auf Holzsockel
41 cm, Höhe; 12,5 cm Sockelhöhe
Unten vorne mit geritztem Monogramm und Nummerierung "HL 4/6", unten links mit Giesserstempel "CIRE / C VALSUANI / PERDUE"
Direkt vom Künstler erworben von
Slg. Anna Blankart, 1987 durch Erbschaft an
Privatsammlung Schweiz
Paris 1967, Grand Palais, Henri Laurens, Exposition de la donation aux musées nationaux,
Sehr schöner, tadelloser Guss mit dunkelbrauner, minim beriebener Patina. Holzsockel mit Wasserflecken
Amphion ist in der griechischen Mythologie ein Sohn der Antiope und des Zeus, der Zwillingsbruder von Zethos und mit diesem Herrscher über Theben. Er wurde von Hermes mit einer Leier beschenkt. Seine Begabung und Liebe zur Musik erwies sich beim Bau von Theben als sehr hilfreich: Die Steine sollen sich bei seinem Lyraspiel wie von selbst zusammengefügt haben.
1937 schuf Laurens eine kleine und eine grosse Version von "Amphion". Die dritte und grösste Plastik von "Amphion" entwarf er 1952 nach einer Anfrage des Architekten Carlos Raúl Villanueva für die Universidad Central in Caracas, Venezuela.
Der Holzsockel der vorliegenden Bronze (Nr. 4/6) diente dem Künstler als Modell, um die endgültigen Volumen zu entwickeln und anschliessend die Figur zusammen mit dem Bronzesockel zu giessen. Der Sockel wurde zu einem integralen Bestandteil des Kunstwerks, im Gegensatz zu den Güssen Nr. 1-3, die noch ohne diesen Sockel konzipiert wurden. Die hier angebotene Bronze mit Holzsockel ist daher als Übergangswerk zu betrachten.
Wir danken Quentin Laurens (Galerie Louise Leiris), dem Enkel des Künstlers, für diese Angaben.
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