Davos 1889 - 1943 Zürich
1919
Aquarell über leichter Vorzeichnung in Bleistift
17,2x12,2 cm, Blattgrösse; 30,3x25 cm, Unterlage
Rückseitig auf der Unterlage mit dem Œuvre-Stempel der Künstlerin und der handschriftlich eingetragenen Werknummer "1919/3", ein weiterer befindet sich auf dem Rückenkarton
Online Werkkatalog des Sophie Taeuber-Arp Research Project
Hugo Weber, Catalogue de l'œuvre de Sophie Taeuber-Arp, hrsg. von Georg Schmidt, Basel 1948, pag. 128,
Marguerite Arp-Hagenbach, als Geschenk an
Zita Witzig-Hagenbach, durch Erbschaft an
Privatsammlung Schweiz
Michel Seuphor (Hg.), Mission spirituelle de l’art. A propos de l’œuvre de Sophie Taeuber-Arp et Jean Arp, Paris 1953, pag. 58, reprod. 45
Winterthur 1977, Kunstmuseum, Sophie Taeuber-Arp,
Strassburg 1977, Musée d’Art moderne, Sophie Taeuber-Arp,
Winterthur 1981, Kunstmuseum, Konstruktive Kunst in der Schweiz, mit Etikett
Die Papierarbeit von der Künstlerin auf beigen Karton aufgezogen, dieser gebräunt und mit leichtem Lichtrand. Insgesamt in schöner Erhaltung
Die ab 1916 geschaffenen "Compositions verticales-horizontales" zählen laut Hugo Weber zu den ersten künstlerischen Arbeiten von Sophie Taeuber-Arp. Sie sind eine frühe Auseinandersetzung mit abstrakt-geometrischen Formen, ausgeführt in Aquarell, Gouache oder Farbstift, meist über einer leichten Vorzeichnung in Bleistift. Manche Papierarbeiten dienten der Künstlerin als Vorlage für textile Arbeiten wie Kissenbezüge, Teppiche oder Wandstoffe, anderen Arbeiten aus dieser Gruppe können keine textilen Gegenstücke zugeordnet werden, sie stehen - wie die vorliegende Arbeit - für sich allein
