1941 Bern 2020
1970
Isolierter Kupferdraht, Kunststoffblätter, Plastilin, Spiegel
33x25x2,5 cm
Auf der Unterseite der Glasplatte vom Künstler monogrammiert und datiert "M.R. 1970"
Im Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft, Zürich, unter der Archivnummer 160209 0008 inventarisiert und für die Aufnahme in den Werkkatalog der Plastiken, Objekte und Installationen vorgesehen
Galerie Pablo Stähli, Zürich
Auktion Burkard, Luzern, 27. Mai 2000, Los 215, dort angekauft von
Slg. Beat H. Koenig
Privatsammlung Schweiz
Kunstsammlung Beat H. Koenig, mit Beiträgen u. a. von Daniel Arn, Marianne Burki und Jörg Steiner, Solothurn 2004, pag. 75, reprod.
Zürich 1975, Galerie Pablo Stähli
St. Gallen 1976, Kunstverein, Aspekte zeitgenössischer Kunst in der Schweiz. Objekte und Zeichnungen,
Zürich 1986, Kunsthaus, Markus Raetz, Arbeiten 1960 bis 1986,
Langenthal 2004, Kunsthaus, Sammlung Beat H. Koenig, pag. 28, reprod. (dort betitelt "Die blaue Frau")
Der Spiegel vereinzelt mit leichten Oxydationsflecken, das Plastilin altersbedingt etwas spröde und rissig, insbesondere am oberen Ansatz. Fragiles Objekt, insgesamt in guter Erhaltung
Mit einem einfachen Gebilde aus Draht, das auf einer Spiegelunterlage steht, gehalten lediglich durch zwei kleine Sockel aus Plastilin, visualisiert der Künstler die Silhouette eines nach hinten geneigten Frauengesichtes. Die Augenpartie ist spielerisch durch angebrachte Kunstblätter ausgeschmückt und gibt dem Profil erst die figürliche Lesbarkeit. "Das Spiel mit der zeichnerischen und materialisierten Linie, mit der Relativität des Standpunktes, wird zum Drehpunkt in der Wahrnehmung dieser Arbeit", steht treffend im Ausstellungskatalog im Kunsthaus Langenthal von 2004 zu diesem Werk. Bedeutende, frühe Arbeit des Künstlers, die 1970 in seinem Atelier in Amsterdam entstanden ist
