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  • Saalauktion Teil 1

    Max Ernst : Coquillages, Um 1933
    Max Ernst : Coquillages, Um 1933
    Max Ernst : 35 Coquillages
    Max Ernst : 35 Coquillages
    Max Ernst : 35 Coquillages
    Max Ernst : 35 Coquillages
    Max Ernst : 35 Coquillages

    Max Ernst

    Brühl 1891 - 1976 Paris

    35   

    Coquillages

    Schätzpreis CHF 60'000 *
    Zuschlag CHF 56'000
    Angaben ohne Gewähr
    16.06.2023

    Um 1933

    Gouache und Ölfarbe auf Papier, auf Karton aufgelegt

    30,9x22,1 cm

    Unten rechts auf dem Blatt und ein zweites Mal unten rechts auf dem Unterlagekarton vom Künstler in Bleistift signiert "Max Ernst"

    Werkverzeichnis

    Expertise von Dr. Jürgen Pech, datiert vom 8. Februar 2015, liegt in Kopie vor

    Provenienz

    Mayor Gallery, London (1947)

    Slg. Ralph Keene, London

    Slg. R.A. Brooks-Keene, Esq.

    Auktion Sotheby's, London, 31. März 1982, Los 236, dort erworben von

    Dr. Ewald Rathke, Frankfurt am Main, dort erworben von

    Slg. Dr. Hans Feith, Frankfurt am Main, von dort an

    Dr. Hans und Dr. Elisabeth Feith-Stiftung, Frankfurt am Main

    Zustand

    Der Karton leicht gebräunt und mit Lichtrand. Die Farben absolut frisch, in sehr guter Gesamterhaltung

    Erläuterungen

    Immer an neuen Möglichkeiten künstlerischer Prozesse interessiert, entwickelte Max Ernst Ende der 1920er Jahre eine Schabtechnik, bei welcher er schichtweise pastos aufgetragene Farbflächen mit Spachteln wieder entfernte. So ergeben sich mehr oder weniger transparente Durchblicke. Mit dem Wegschaben konnte er auch die aus dieser Zeit typischen, zoomorphen oder botanischen Formen bilden, die er dann in einem nächsten Arbeitsschritt weiterbearbeitete

    Die Werke, die in dieser kurzen, aber fruchtbaren Periode entstehen, tragen immer wieder den Titel "Coquillage" oder auch "Fleur, coquille", was etwa mit "Muschelblume" übersetzt werden könnte. Es sind Formen, die auf Muscheln, Blumen oder kristalline Formationen hindeuten. Diese erfundenen Formen haben keine eigene und reelle, physische Identität und oszillieren zwischen tierischen, pflanzlichen und mineralischen Strukturen. Eingebettet in Farbfelder ergibt sich eine eigenartige Tiefenwirkung, fast könnte man die Arbeiten auch als abstrahierte Landschaften oder geheimnisvolle Unterwasserwelten lesen. Auf alle Fälle schafft Ernst ein spannendes und neues, ins Surreale kippendes Moment der Betrachtung

    Max Ernst : Coquillages, Um 1933
    Max Ernst : Coquillages, Um 1933


    Bei den mit (*) bezeichneten Losen sind Zuschlagspreis sowie Aufgeld mehrwertsteuerpflichtig.

    KORNFELD
    Kennerschaft und Tradition seit 1864
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