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    Rembrandt Harmensz. van Rijn : Jan Uytenbogaert, der 'Goldwäger', 1639
    Rembrandt Harmensz. van Rijn : Jan Uytenbogaert, der 'Goldwäger', 1639
    Rembrandt Harmensz. van Rijn : 95 Jan Uytenbogaert, der "Goldwäger"
    Rembrandt Harmensz. van Rijn : 95 Jan Uytenbogaert, der "Goldwäger"
    Rembrandt Harmensz. van Rijn : 95 Jan Uytenbogaert, der "Goldwäger"

    Rembrandt Harmensz. van Rijn

    Leiden 1606 - 1669 Amsterdam

    95   

    Jan Uytenbogaert, der "Goldwäger"

    Schätzpreis CHF 120'000
    Zuschlag CHF 280'000
    Angaben ohne Gewähr
    17.09.2021
    Versandkosten

    1639

    Radierung und Kaltnadel

    25x20,4 cm, Plattenkante - 26,7x21,7 cm, Blattgrösse

    Werkverzeichnisse

    The New Hollstein (Hinterding/Rutgers) 172/I (v. III)

    White/Boon 281/I (v. II)

    Provenienz

    Slg. Otto Gerstenberg, Berlin, 1848-1935, rückseitig in Bleistift mit der Inschrift "M 435", der Inventarnummer des Sekretärs Montag, Lugt 1840c

    Privatsammlung Schweiz

    Zustand

    Prachtvoller, stark gratiger Zustandsdruck, vor der Vollendung des Gesichtes, in tadelloser Erhaltung, mit mindestens 6 mm Papierrand um die Plattenkante. Auf Papier mit dem vollen Wasserzeichen "Strassburger Lilie mit WR", sehr ähnlich Hinterding, Wz., Bd. III, pag. 434, dort für Frühdrucke aufgeführt

    Erläuterungen

    Von grösster Seltenheit, im New Hollstein werden vom I., unvollendeten Zustand, lediglich 14 Drucke in öffentlichen Sammlungen aufgeführt

    Der Dargestellte ist Jan Uytenbogaert, der Steuereinnehmer der Staaten von Holland in Amsterdam, der aus diesem Grunde "Der Goldwäger" genannt wurde. Er besass um 1651 das Landgut "Het Torrrentje", das Rembrandt um 1651 in einer Radierung festgehalten hat. In einem der 7 Briefe, die man von der Hand Rembrandts heute noch kennt, wird im Schreiben vom 5. Januar 1639 an Constantin Huygens Jan Uytenbogaert erwähnt. Uytengbogaert wollte sich dafür einsetzen, dass Prinz Frederick Hendrick, der Rembrandt für 2 Bilder Geld schuldig war, Rembrandt durch sein Büro in Amsterdam auszahlen lasse

    Vermutlich handelte es sich bei der vorliegenden Radierung um eine Auftragsarbeit, denn die Kupferplatte ging in den Besitz der Familie Uytenbogaert über. Im Inventar des Enkels, Jakob Geel, 1757 gestorben, wird die Platte festgehalten. Sie tauchte später im Besitz von William Bailly auf, der die Platte überarbeitete und Drucke in seine 1792 erschienene Publikation aufnahm. Die Platte figurierte 1919 in einer Christie's Auktion in London, 1946 in einer Parke-Bernet Auktion in New York und befindet sich heute im Besitz des Israel Museum in Jerusalem

    Jan Uytenbogaert, der Goldwäger, war ein entfernter Cousin von Jan Uytenbogaert, dem Prediger der Remonstranten, den Rembrandt 1635 portraitierte, vgl. TNH 153


     
     
     
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    Rembrandt Harmensz. van Rijn : Jan Uytenbogaert, der 'Goldwäger', 1639
    Rembrandt Harmensz. van Rijn : Jan Uytenbogaert, der 'Goldwäger', 1639

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