Hinweis: Das Bild kann aus rechtlichen Gründen nicht angezeigt werden. Weitere Informationen finden Sie im PDF des Katalogs: Link zum PDF
Ardning 1938 - lebt und arbeitet in Graz und auf den Kanaren
1980
9 Zeichnungen in Kreide, Farb- und Zimmermannsbleistift
Je ca. 40x32 cm
Das erste Blatt oben in Farbstift bezeichnet "Günter Brus", unten betitelt "BRUCHTEIL-HARMONIEN", rückseitig in Bleistift datiert "20.IV.80" und mit der Nummer "1" bezeichnet
Galerie Maeght Lelong, Zürich, 1984 dort angekauft für Privatsammlung Schweiz
Alle Blätter auf Zeichenpapier, je an einer Kante perforiert, 7 Blätter in Passepartout montiert, 2 lose
Günter Brus gehört zu den bedeutendsten Vertretern des Wiener Aktionismus, der mit äusserst radikalen Aktionen bis hin zur Selbstverstümmelung aufgefallen ist. Das Jahr 1970 bildet jedoch einen Wendepunkt in seinem Schaffen, sein Bildroman "Irrwisch" ist der Beginn einer Reihe von Arbeiten, in denen er zum "Bild-Dichter" wird, indem er Literatur und Bildende Kunst miteinander verbindet. Er tritt dabei in einen Dialog mit Künstlern anderer Jahrzehnte und Jahrhunderte, etwa mit William Blake, oder mit Alfred Kubin. 1979 schreibt und zeichnet er „Des Knaben Wunderhorn“. Die hier vorliegende Arbeit ist ein spannendes Beispiel dieser späten Schaffensphase, als Zyklus äusserst selten
Konvolut
Zus. 9 Blatt
| Schweiz | CHF | 150 |
| Europa | CHF | 250 |
| USA | CHF | 320 |
| Übersee | CHF | 325 |
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