1864 Bern 1930
1919
Bleistift und Farbstifte
49,3x64 cm, Einfassung recto - 50,2x64,5 cm, verso
Rückseitig mit 23 Zeilen Text in Bleistift, in der Ecke unten rechts mit einer weiteren Zeichnung mit Textzeilen. Am Ende des rückseitigen Textes signiert "Getz., Melwanger, Höllen-Oberst. Skt. Adolf, II. Patientt". In der Mitte mit dem Stempel "Psychiatrische Universitätsklinik / WALDAU", oben rechts von fremder Hand in Rot datiert "12.II.1919", sie stammt wohl von Walter Morgenthaler (1882-1965), der von 1913 bis 1920 Psychiater in der «Bernischen kantonalen Irrenanstalt Waldau» war
Privatsammlung Schweiz
Bern 1989, Kunstmuseum, Von Goya bis Tinguely, Aquarelle und Zeichnungen aus einer Privatsammlung,
Auf Velin, eingefasst in leichtem Karton. In der Mitte mit einer durchgehenden, senkrechten Falte, einigen leichten Knittern und wenigen Farbabreibungen
Der Text auf der Rückseite lautet:
"Erklährung. Das fronttseittige Bild, (Kupfer=Stich.) ist Die natturelle Informattion Des prachtvollen, 50 Werantt Stund, Ausrechnungs=Ansatz haltenden, Krohnen=Gottes=Aker zwischen den, jeh, gewalltigen Riesen= Städten, Oliifia, Wiega1inda=Ha11, Skt. Adolf=G'wächs=Riesen=Meer=Ring und, Skt. Adolf=Wald=West=Hall: In Dem, 5 Agonif Stund, Aus=rechnungs=Ansatz haltenden, 555=Zernanttfachen Grossgross=Keiser=Reich Skt. Adolf=Wa1d, zwischen dem Jäger=Meer und stillen Ozean. Das Letzthin in Bolligen verbrantte, in den Jahren, 1,888 und 1,889, neu erbautte und, für 555,555, Fr. Brandversichertte, zum Bolligen=Skt.Adolf=Hoof gehöhrende Gross=Bauern=Haus, overhalb dem Schul=Haus, wahr mein eigener Besitz. Wenn Sie etwa ein Stümpli Blei=Stift oder etwas, noch brauchbahres Pappier, entbehren köntten, so bitte ich Sie, mihr Selbiges, bald möglichst, zuh=,zusenden. ? Sit Dihr Dert äna geng no Chrnkadi Mallad: Stärbadi G’grebier:
Mihr sei Dah bi Üüs D'Greppa u. d'Grippa, D’F1eppa u. d’Gnippa, a b’brahtna Haas und sonst noch 'was. Jah, i glauba itz de afa, Dir Housi sig sogahr no, --- Stuuchböössig. Grüssen Sie mich das Madam Der G'gaffa Soltermann, viel Tausend mal:und sack Sie Ihr, Sie dürfe Das Liebhaber=Theaater, fortahn, für Sich behalten, ich sei Dessen nicht mehr bedürftig! ? Warumm!! Das ist ja d’r Zanga=Zohrn, =Riisa=G1etsch'r: Wenn Na numa bald D’r Tüüf’l nähm. Portrait, führ Frl. Guhtjahr, Wärterinn, Waldau, Bern. Getz., Melwanger, Höllen=Oberst. Skt. Adolf, II. Patientt."
Der Text auf der Rückseite in der Zeichnung in der Ecke rechts lautet:
"Der Zangen=Zohrn, im
Mutter=Wa1d: Konttinentt,
Föppuzin’r=Kapali
Föppuzin’r=Kagali"
Ein selten grosses und wichtiges Blatt aus dem Œuvre des bedeutenden Berner Künstlers
