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    Emil Nolde : Zwei Frauen als Halbfiguren, Um 1931/1935
    Emil Nolde : Zwei Frauen als Halbfiguren, Um 1931/1935
    Emil Nolde : 124 Zwei Frauen als Halbfiguren
    Emil Nolde : 124 Zwei Frauen als Halbfiguren
    Emil Nolde : 124 Zwei Frauen als Halbfiguren

    Emil Nolde

    Nolde 1867 - 1956 Seebüll

    124   

    Zwei Frauen als Halbfiguren

    Schätzpreis CHF 125'000
      JPY 23'750'000
    Zuschlag CHF 160'000
    Angaben ohne Gewähr
    17.09.2021

    Um 1931/1935

    Aquarell, Feder und Pinsel in Tusche auf Japanpapier

    47,1x34 cm

    Unten rechts vom Künstler in Pinsel in Tusche signiert "Nolde"

    Werkverzeichnis

    Echtheitsbestätigung von Prof. Dr. Manfred Reuther, datiert vom 11. Juni 2021, registriert unter der Nr. "Nolde A - 214/2021", liegt vor

    Provenienz

    Privatsammlung Deutschland

    Privatsammlung Schweiz

    Ausstellung

    Aachen 1959, Suermondt-Museum, Deutsche Malerei im XX. Jahrhundert, Kat. Nr. 40, reprod. (dort betitelt "Frauenköpfe")

    Zustand

    Vollkommen farbfrisch, in den Farben stark durchgeschlagen, auf Japan, tadellos in der Erhaltung

    Erläuterungen

    Nach Prof. Dr. Manfred Reuther gehört die Arbeit zur Reihe der "Phantasien", die in den Jahren 1931/1935 entstanden sind und von Emil Nolde in besonderer Weise geschätzt wurden. Das vorliegende Aquarell ist besonders farbintensiv und weist ein selten grosses Format auf

    Nolde äusserte sich schriftlich zu den "Phantasien" in der Zeit ihrer Entstehung. So berichtete er in Briefen im Winter 1931/32 an seinen langjährigen Freund Hans Fehr: "Eine Anzahl ganz merkwürdiger phantastischer Aquarelle konnte ich im letzten Herbst noch malen. (...) Es sind besonders schöne Aquarelle, die mir gelungen sind, in einer Höhe, wie ich sie noch nie hatte." Typisch für die Werke dieser Reihe sind die erstaunlich grossen Bildformate. Während Nolde in Gemälden aus dieser Zeit vorwiegend Landschaften und Blumenbilder malte, beschäftigte er sich in den von ihm selbst als "Phantasien" bezeichneten Aquarellen ausnahmslos mit Darstellungen von Menschen und ihren Verbindungen zueinander. Nolde führt uns mit den "Phantasien" in seine ganz persönliche Vorstellungswelt, die beim Betrachten eigene Geschichten und Fantasien hervorrufen. Nolde schrieb, dass er im Zusammenwirken der verschiedenen Religionen, Mythologien, Fabeln und Märchen eine "köstliche, seltsame reiche Wunderwelt" sähe. (aus: Emil Nolde, Mein Leben, Köln 1976, pag. 331)

    Emil Nolde : Zwei Frauen als Halbfiguren, Um 1931/1935
    Emil Nolde : Zwei Frauen als Halbfiguren, Um 1931/1935

    KORNFELD
    Kennerschaft und Tradition seit 1864
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